Terror in Manchester May: Täter wollte größtmögliches Blutbad anrichten

Panik auch außerhalb Menschen rennen durch den Victoria Bahnhof in Manchester

Der Bombenanschlag auf ein Popkonzert der US-Sängerin Ariana Grande hatte in der Nacht nach jüngsten Polizeiangaben 22 Menschen das Leben gekostet.

Sie sagte, dies sei die schlimmste Attacke, die Manchester je erlebt hat.

Die Explosion hatte sich am späten Montagabend in der Manchester Arena ereignet, die bis zu 21.000 Besuchern Platz bietet.

Die Tat: Nach Angaben der Polizei brachte ein männlicher Täter einen selbstgebauten Sprengsatz zur Explosion, als die Besucher nach dem Konzert die Halle verließen.

Berlins Regierungschef Michael Müller (SPD) hat sich nach dem Anschlag von Manchester zutiefst betroffen gezeigt. Auch während des Konzerts der US-Sängerin Ariana Grande war die Halle offenbar gut gefüllt, mehrere Tausend Menschen besuchten das Konzert. 56 Menschen starben, 700 wurden verletzt.

Zuletzt wurde nach Angaben der Polizei im Durchschnitt jeden Tag eine Person im Zusammenhang mit Terrorverdacht verhaftet. Premierministerin Theresa May drückte den Opfern ihr Mitgefühl aus. Anhänger der Terrororganisation Islamischer Staat haben den Anschlag im Internet gefeiert. "Es gibt jetzt keinen Zweifel daran, dass die Bevölkerung Manchesters und dieses Landes Opfer eines eiskalten terroristischen Angriffs geworden ist", sagte May am Dienstag nach einer Sitzung des Sicherheitskabinetts in London. Viele der 59 Verletzten in Manchester wurden schwer verletzt und waren am Dienstag teils noch in Lebensgefahr. Der Veranstalter sprach von einer Explosion in einem öffentlichen Raum außerhalb der eigentlichen Konzerthalle. Zeugen berichteten von einem Knall nach dem letzten Song gegen 22.30 Uhr Ortszeit. Der Zugverkehr zum Victoria-Bahnhof, der unter der Halle liegt, wurde vorübergehend eingestellt. Der Anschlag löste weltweit Betroffenheit aus. "Ich sah ein kleines Mädchen (.), sie hatte keine Beine mehr", sagte ein Zeuge dem Sender Sky News. "Wir rufen dazu auf, die Opfer, ihre Familien und alle Betroffenen in Euren Herzen und Euren Gebeten zu halten".

Die Reaktion der Politik: Premierministerin Theresa May und Herausforderer Jeremy Corbyn unterbrachen den Wahlkampf für die Parlamentswahl am 8. Juni.

Grande war angesichts der Ereignisse "am Boden zerstört".

Die Sängerin hatte sich nach ihrem Konzert bestürzt auf Twitter geäußert und ihr Manager teilte gegenüber der "Los Angeles Times" mit, die 23-Jährige sei okay. Auch in der britischen Hauptstadt London wurde die Polizeipräsenz erhöht. "Es tut mir so leid, das zu hören". Erst vor zwei Monaten waren bei einem Anschlag in Westminster vier Menschen getötet worden.

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