Terrorismus Explosionen Notfälle Großbritannien Deutschland: Seibert zu Explosion in Manchester: Schreckliche Nachrichten

Manchester: Theresa May verurteilt Anschlag auf Ariana-Grande-Konzert

Sie gaben die Zahl der Toten der Explosion an der Manchester Arena mit 22 an. Hubschrauber kreisten über dem Areal.

Eine andere Frau sucht ihre Tochter. Insgesamt starben bei dem Anschlag fünf Menschen. Madschid Khan (22) ist mit seiner Schwester bei dem Konzert von Ariana Grande in der Arena im nordenglischen Manchester, als die Explosion passiert.

Nach einer Krisensitzung der Regierung erklärte Premierministerin Theresa May, dass es sich bei dem Anschlag um einen Terrorakt handele. Zeugen zufolge waren unter den Konzertbesuchern zahlreiche Kinder und Jugendliche. Der Mann habe eine selbst gebaute Bombe gezündet, teilte die Polizei am Dienstag mit. Die Ermittler gehen derzeit der Frage nach, ob der Täter alleine gehandelt hat oder ob er Teil einer größeren Gruppe gewesen ist.

Die britische Innenministerin Amber Rudd bezeichnete den Vorfall als "einen barbarischen Angriff, der vorsätzlich auf diejenigen abzielt, die in unserer Gesellschaft am verwundbarsten sind - junge Menschen und Kinder auf einem Popkonzert".

Anfang Juni wird in Grossbritannien ein neues Parlament gewählt. Die Explosion hatte sich am späten Montagabend im Foyer der Manchester Arena ereignet, einer Konzerthalle, die bis zu 21 000 Besuchern Platz bietet.

Gegen 22:30 Uhr gab es eine Explosion im Foyer der Manchester Arena. Der Veranstalter sprach von einer Explosion in einem öffentlichen Raum ausserhalb der eigentlichen Konzerthalle.

Krankenwagen rasten zur Manchester Arena. Rund um die Halle zogen bewaffnete und maskierte Polizisten auf. Auch Sprengstoffspezialisten waren im Einsatz. Der benachbarte Bahnhof Victoria wird evakuiert. Er rief die Bevölkerung auf, weiter wachsam zu bleiben. Dann findet die ausgelassene Stimmung ein schlimmes Ende für die Konzertbesucher - eine Explosion. "Ich sah, wie die Leute schreiend in eine Richtung rannten und sich plötzlich viele umdrehten und wieder in die andere Richtung liefen", berichtete ein 17-Jähriger dem Nachrichtensender Sky News. "TMZ" hatte bereits zuvor berichtet, die Sängerin sei "untröstlich", ihr Manager sagte in einem Statement: "Wir trauern um Kinder und geliebte Menschen, die durch diesen feigen Akt ums Leben kamen". Dort hätten auch Metallteile und Splitter gelegen. Sie twitterte, am Boden zerstört zu sein: "Aus tiefstem Herzen: Es tut mir so leid".

Uhr: Im Zuge der Ermittlungen zum Anschlag von Manchester hat die britische Polizei einen 23-Jährigen festgenommen.

Die Sängerin zeigt sich anlässlich des gestrigen Anschlags entsetzt und wird ihre Tour laut US-Medienberichten aus nachvollziehbaren Gründen vorerst nicht fortsetzen. "Wir sind in Gedanken bei den Opfern und bei den Familien der Betroffenen". Damals töteten vier Selbstmordattentäter in der Londoner U-Bahn 52 Menschen. "Es ist unbegreiflich, dass jemand ein fröhliches Popkonzert ausnutzt, um so vielen Menschen den Tod zu bringen oder ihnen schwere Verletzungen zuzufügen".

Die auf jihadistische Propaganda spezialisierte Site Intelligence Group meldete, dass sich bisher niemand zu dem Terroranschlag bekannte. Anhänger der Extremistenmiliz Islamischer Staat feierten den Vorfall in sozialen Netzwerken im Internet.

LONDON - 22. März 2017: Ein Attentäter steuert ein Auto absichtlich in Fußgänger auf einer Brücke im Zentrum Londons und ersticht anschließend einen Polizisten. Herzzerreißend." Die amerikanische Sängerin Christina Aguilera schrieb: "Bestürzt über die Nachrichten von den Ereignissen auf Ariana Grandes Konzert. "Ich bin zutiefst traurig über den schrecklichen Terroranschlag in Manchester in der vergangenen Nacht", erklärte UEFA-Präsident Alexander Ceferin am Dienstag.

"Ich wünschte, ich könnte meiner Freundin Ariana Grande jetzt eine riesengroße Umarmung geben", schrieb Miley Cyrus auf Instagram. "Heute steht Paris an der Seite Manchesters", schrieb die Bürgermeisterin der französischen Hauptstadt, Anne Hidalgo, auf Twitter.

Warum geraten Kinder ins Visier von Terroristen?

. Angriffe seien weiter sehr wahrscheinlich.

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