Thiem fordert Nadal in Madrid

Dominic Thiem

Turniersieg in Rio de Janeiro, Finale in Barcelona und Madrid: Dominic Thiem ist nach Rafael Nadal der zweiterfolgreichste Spieler auf Sand in dieser Saison. Nach einem Freilos wartet in der zweiten Runde entweder wie im Madrid-Halbfinale (6:4,6:4) Pablo Cuevas aus Uruguay, gegen den es im Head-to-Head 1:1 steht, oder der französische Qualifikant Adrian Mannarino.

In einem packenden Madrid-Final verlangte Dominic Thiem dem Spanier alles ab.

Natürlich wurde Thiem nach seiner tollen Performance in der spanischen Hauptstadt auch im Foro Italico von Rom noch einmal dazu befragt.

War das Finale in Madrid schon der erste Teil der Machtübergabe im Sandplatz-Tennis? "Obwohl ich es verloren habe, vor vollem Center Court gegen Nadal auf Sand", erklärte der 23-jährige Weltranglisten-Siebente bzw. bisher drittbeste Spieler des Jahres gegenüber der APA. "Ja, es hat mich echt positiv gestimmt, wie viel besser es eigentlich nach Barcelona in der kurzen Zeit geworden ist". Für den Niederösterreicher war es im fünften Antreten im Viertelfinale eines Turniers dieser Kategorie, der zweithöchsten nach den Grand-Slam-Events, der erste Erfolg.

Der in Madrid von Joakim Nyström gecoachte Thiem hatte gegen Murray-Bezwinger Ciric also deutlich weniger Mühe als noch am Donnerstag, an dem er den Bulgaren Grigor Dimitrow erst nach fünf abgewehrten Matchbällen niedergerungen hatte. "Ich habe jeden Tag mit ihm telefoniert, eine Stunde vor dem Spiel, die Taktik besprochen und wie ich spielen soll", gab der achtfache ATP-Turniersieger Einblick.

Aber trotzdem wird der Lichtenwörther deshalb nicht abheben. Dank intensiver Physiobehandlungen von Alex Stober in der Vorwoche, die nach den späten Matches bis tief in die Nacht gingen, fühlt er sich gut regeniert. Bodenständig beantwortete er die Fragen zu den auch international gestiegenen Erwartungen. Rom ist gleichzeitig die Generalprobe für die French Open, die von 22. Mai bis 11. Juni über die Bühne gehen. Zur Neuauflage vom Semifinale von letzter Woche meinte Thiem: "Da sieht man eh wie tough das ist, weit zu kommen bei diesen Turnieren". "Da werde ich morgen schon fit sein in meinen jungen Jahren", sagte Thiem schmunzelnd. "Ich konzentriere mich wieder von Runde zu Runde und erwarte jetzt keine Wunderdinge".

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