Titelverteidiger Kanada erneut im Endspiel der Eishockey-WM

Deutschlands Hockey Team verliert gegen Kanada

Die NHL-Profis aus dem Eishockey-Mutterland setzten sich im Halbfinale gegen Rekordweltmeister Russland nach einem 0:2-Rückstand mit 4:2 (0:0, 0:2, 4:0) durch und haben das dritte WM-Gold in Folge vor Augen. Jewgeni Kusnezow (33.) und Nikita Gussew (35.) hatten Russland in Führung geschossen.

Kanada trifft im Endspiel am Sonntag (20.45 Uhr/Sport1) auf Schweden oder Finnland. Die Vorzeichen stehen auf Karacho, wenn Kanadier und Russen um den Finaleinzug spielen.

Dort hatten die Skandinavier, die sich im Halbfinale mit 4:1 gegen Finnland durchgesetzt hatten, das glücklichere Ende für sich.

Der Titelverteidiger dreht in einem fantastischen Schlussdrittel die Partie, verwandelt ein 0:2 in ein 4:2 und zieht verdient ins Endspiel der Eishockey-WM ein. Starspieler Nicklas Bäckström von den Washington Capitals glänzte mit zwei Torvolagen.

Vor 17.363 Zuschauern in der Kölner Arena hatten in regulärer Spielzeit Victor Hedman (40.) für Schweden und Ryan O'Reilly (42.) für den 26-maligen Weltmeister Kanada getroffen. "Das war eines der besten Eishockeyspiele, was ich jemals gesehen habe", sagte Kanadas Coach Jon Cooper nach dem tatsächlich hochklassigen Spiel.

Im Fokus stand aber besonders das Gigantenduell der großen Rivalen Kanada und Russland.

Die Russen fanden nach einem torlosen ersten Drittel als Erste den Weg auf die Anzeigetafel.

Ein Geniestreich von Star Artemi Panarin führte zur verdienten Führung Russlands.

Danach lief es besser: Das vierte Powerplay brachte das 2:0, wieder hatte Panarin seinen Schläger im Spiel, der 25-Jährige, bislang Topscorer der WM, verbuchte seine zwölfte Torvorlage. Scheifele von den Winnipeg Jets fälschte einen Schuss von MacKinnon noch entscheidend ins Tor ab. MacKinnon (Colorado Avalanche) leitete mit seinem sechsten Turniertor zum 2:2 die furiose Schlussphase ein. Couturier traf ins leere Tor, nachdem Russlands Trainer Oleg Snarok einen weiteren Stürmer aufs Eis geschickt hatte. Der zusätzliche Feldspieler half Russland nicht mehr.

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