Trump: Lösung im Nahost-Konflikt kann Region befrieden

Proteste

Trump befindet sich aktuell auf seiner ersten Auslandreise und schließt heute seinen Besuch in Israel und den Palästinensergebieten ab. Konkrete Vereinbarungen gab es aber nicht. Er trieb während des Besuchs den Versuch einer Isolierung des Irans weiter voran.

Im Anschluss an das Gespräch mit Trump sagte Abbas, der israelisch-palästinensische Konflikt sei kein religiöser Konflikt. Die USA fühlten sich verpflichtet, den Konfliktparteien dabei zu helfen.

Palästinenserpräsident Abbas forderte in der Früh nach einem Treffen mit Trump in Bethlehem erneut einen unabhängigen Staat Palästina neben Israel - in den Grenzen vor 1967 und mit Ost-Jerusalem als Hauptstadt. "Wir stehen in absoluter Solidarität mit der Bevölkerung Großbritanniens", sagte Trump weiter.

Es heißt, dass der Papst für Staatsbesuche immer offen sei, also könne auch Trump eine Audienz haben.

Beim Treffen mit Abbas in Washington, wenige Tage vor seiner Nahost-Reise, bekannte Trump sich nicht ausdrücklich zur Zweistaatenlösung, die lange Zeit die Grundlage der US-Nahostpolitik gebildet hatte. Abbas hatte zu diesem Anlass die Hoffnung auf einen "historischen Frieden" unter Trumps Mitwirkung geäußert.

In Jerusalem und Tel Aviv fanden parallel zwei Anti-Trump-Demonstrationen statt.

Gleichzeitig lobte er Abbas und die Palästinensische Autonomiebehörde für ihre Kooperation mit Israel im Kampf gegen den Terror.

Die Palästinenser fordern einen eigenen Staat mit Ost-Jerusalem als Hauptstadt.

BETHLEHEM: Der Ort im Westjordanland zählt zu den bedeutendsten Stätten des Christentums im Heiligen Land.

Der Status von Jerusalem gilt als einer der Hauptgründe, warum die Friedensverhandlungen seit 2014 ins Stocken geraten sind.

Viel mehr ist von dem Treffen im Vatikan nicht zu erwarten. "Israel bietet seine Hand zu einem Friedensschluss", sagte er.

Der US-Präsident hatte zuvor in der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem einen Kranz niedergelegt.

Der US-Präsident befindet sich auf seiner ersten Auslandsreise. Das Weiße Haus begrüßte die Entscheidung.

KLAGEMAUER: Heiligste Gebetsstätte der Juden.

GRABESKIRCHE: Wichtigstes Heiligtum der Christen. Am Nachmittag will er weiter nach Italien reisen. Die Gegensätze der Anschauungen zwischen dem "Anwalt der Armen" und dem Milliardär an der Spitze der kriegsführenden Supermacht sind zu groß, als politisch irgendetwas Relevantes zu erwarten.

Auch Trump bekundete seinen Einsatz für ein Friedensabkommen zwischen Israelis und Palästinensern.

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