Trump trifft arabische Staatschefs - Gespräch über Waffengeschäft

US-Präsident Donald Trump bei seiner Rede am US-islamischen Gipfel am Sonntag in Riad

Trumps Sicherheitsberater Herbert Raymond McMaster hatte vor der Reise nach Saudi-Arabien-Reise angekündigt, der Präsident wolle über seine "Hoffnung auf eine friedliche Vision des Islam" reden. Das Treffen Trumps mit Staatsführern aus der muslimischen Welt am Wochenende sei "nur eine Show ohne irgendeinen praktischen oder politischen Wert" gewesen, sagte Rouhani bei seiner ersten Pressekonferenz, seitdem er bei der Präsidentenwahl am Freitag mit einer klaren Mehrheit im Amt bestätigt worden war.

Der US-Präsident wird vom stellvertretenden saudi-arabischen Kronprinz und Verteidigungsminister Mohammed bin Salman begrüßt.

"Wir sind nicht hier, um gute Ratschläge zu erteilen". Saudi-Arabien sei entschlossen, den IS auszumerzen.

US-Präsident Donald Trump mit einem traditionellen Schwert bei einer Willkommenszeremonie im Murabba-Palast in Riad.

Zugleich bemüht er sich darum, die Beziehungen zwischen Washington und der arabischen Welt zu stärken. Der ägyptische Präsident Abdelfattah al-Sisi sagte: "Der Kampf gegen den Terrorismus ist in erster Linie ein intellektueller Kampf". Ziel sei es, die Finanzquellen von Terroristen auszutrocknen, meldete der von Saudi-Arabien finanzierte TV-Kanal Al-Arabija.

Die Staaten im Nahen Osten dürften nicht auf die USA warten, "um den Feind zu zerschlagen", betonte Trump.

Er sagte, dass die Terroranschläge vom 11. September 2001 vom "engstirnigen Hass einer kleinen Gruppe" ausgingen und nichts mit dem tiefen Glauben einer Milliarde Menschen gemein hätten. Er will, dass arabische Monarchen für "Stabilität" sorgen, am liebsten mit ganz viel Waffen "Made in USA". Die Verträge haben einen Wert von fast 110 Milliarden US-Dollar - dies gilt als einer der größten Rüstungsdeals in der Geschichte der USA.

Trump geht es dabei nach eigener Aussage um die Schaffung von Arbeitsplätzen in den USA.

Plakatfotos mit Trump und dem saudischen König Salman unter dem Motto "Gemeinsam siegen wir" säumten die Straßen.

Das sunnitische Königreich Saudi-Arabien und der schiitische Iran sind Erzrivalen in der Region.

Die halbstündige Rede wurde - anders als bei seinem Vorgänger Obama 2009 in Kairo - an keiner Stelle von Wohlwollen oder Applaus unterbrochen. Die Golfstaaten werfen dem Iran vor, er versuche die Schiiten in den arabischen Ländern zu missbrauchen, um diese Staaten zu destabilisieren. Auch Trump gehörte damals zu den Kritikern der damaligen First Lady.

Am Morgen traf Trump zunächst den König des Golfstaats Bahrain, Hamad bin Isa al-Chalifa. Es sei "ein Kampf zwischen Gut und Böse", sagte Trump am Sonntag in Riad in einer Rede vor mehr als 30 Staats- und Regierungschefs.

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