Trump will muslimische Länder zu Kampf gegen islamistischen Extremismus aufrufen

In seiner mit Spannung erwarteten Rede vor Dutzenden
muslimischen Staats und Regierungschefs will US-Präsident Donald
Trump die arabische Welt laut vorab veröffentlichten Redeauszügen
zum gemeinsamen Kampf gegen den islamistischen Extremismus
aufrufen

In seiner mit Spannung erwarteten Grundsatzrede vor Dutzenden muslimischen Staats- und Regierungschefs will US-Präsident Donald Trump die arabische Welt zum gemeinsamen Kampf gegen den islamistischen Terrorismus aufrufen.

"Dies ist kein Kampf zwischen verschiedenen Religionen", hieß es in den Manuskriptauszügen, die das Weiße Haus am Sonntag veröffentlichte. Es handele sich vielmehr um einen "Kampf zwischen barbarischen Verbrechern, die Menschenleben auslöschen wollen, und anständigen Leuten aller Religionen, die Menschenleben schützen wollen", heißt es in den Redeauszügen weiter.

"Das bedeutet, sich ehrlich der Krise durch den islamischen Extremismus zu stellen und den islamischen Terrorgruppen, die davon inspiriert werden", erklärt Trump den Auszügen zufolge weiter.

Wenn ein Terrorist im Namen Gottes einen unschuldigen Menschen ermorde, sei das als Angriff auf alle Gläubigen zu verstehen. "Aber der Weg zum Frieden beginnt hier, auf diesem uralten Boden, diesem heiligen Land. Die Staaten des Nahen Ostens können nicht darauf warten, dass die Macht Amerikas diesen Feind für sie zermalmt".

Trumps Sicherheitsberater Herbert Raymond McMaster hatte im Vorfeld der Saudi-Arabien-Reise angekündigt, Trump wolle über seine "Hoffnung auf eine friedliche Vision des Islam" reden und werde eine "inspirierende, direkte Rede über die Notwendigkeit halten, der radikalen Ideologie entgegenzutreten". In den zunächst veröffentlichen Auszügen fand sie sich nicht. Die 35-Jährige sagte vor Vertreterinnen des sunnitischen Königreichs, in den vergangenen Jahren habe es ermutigende Fortschritte in dem Land gegeben. "Es gibt aber noch viel zu tun", betonte Trump.

"Freiheiten und Chancen müssen weiter erkämpft werden", fügte Invanka Trump hinzu. Ivanka Trump zeigte sich den Fotografen im Königspalast dagegen mit offenen Haaren. Einmal mehr ging es dabei, etwa mit Katar, auch um Waffengeschäfte.

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