Türkei will Österreich abstrafen und Partnerland ausschließen lassen

Nato Flagge

Österreichs Soldaten könnten dann nicht mehr zusammen mit Einsatzkräften aus Nato-Ländern trainieren.

Demnach reagiert die türkische Regierung mit einem solchen Veto auf anhaltende Forderungen aus Wien nach einem Abbruch der EU-Beitrittsgespräche und auf Kritik österreichischer Politiker an Präsident Recep Tayyip Erdogan. Damit soll die wegen Österreich seit mehreren Monaten für alle Partnerländer bestehende Blockade der militärischen Zusammenarbeit aufgehoben werden.

"Präsident Erdogan wird sich mit der Isolierung des wichtigen Partnerlandes Österreich innerhalb der Nato am Ende leider durchsetzen", sagte ein Spitzendiplomat des westlichen Verteidigungsbündnisses. Nach Informationen der Zeitung "Die Welt" könnte bereits heute eine Entscheidung fallen.

Offen ist nach Angaben der Zeitung, was die Entscheidung für die Nato-Präsenz auf dem Balkan bedeutet. Betroffen wäre unter anderem der Nato-Einsatz im Kosovo, an dem sich Österreich mit mehr als 400 Soldaten beteiligt. Die Türkei wolle ein Veto dagegen einlegen, dass Österreich in Zukunft mit Nato-Ländern zusammen trainiert. Bei den Programmen geht es um eine engere Kooperation zwischen den 28 Nato-Mitgliedern und 22 Partnerstaaten. Außerdem stellen sie militärische Aufklärungsergebnisse zur Verfügung.

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