Wirtschaft: Flixbus übernimmt Fernbusgeschäft der ÖBB

Die ÖBB trennen sich von ihrem Fernbus-Angebot

Die ÖBB verkaufen ihr Fernbus-Startup Hellö an FlixBus. Das teilten die ÖBB am Montagvormittag mit.

Über den Kaufpreis wurde gegenseitiges Stillschweigen vereinbart.

Ab dem 01. August 2017 werden bestehende HELLÖ-Linien in das europaweite FlixBus-Netz integriert und über www.FlixBus.at vertrieben. Zugleich will Flixbus das bestehende Fernbusnetz um neue Verbindungen und mehr Ziele erweitern. "Statt Parallelverkehren schaffen wir durch die Netzintegration mehr Reisemöglichkeiten", sicherte Flixbus-Geschäftsführer Jochen Engert zu.

Anfang Juni 2017 startet die gemeinsame Vertriebskooperation von Hellö und FlixBus. Tickets für "Hellö" sind ab diesem Zeitpunkt auch über Flixbus buchbar.

Die Fernbusse der HELLÖ-Flotte werden bis Ende Juli zunächst weiterfahren. Trotz des erfolgreichen Starts und des positiven Kundenfeedbacks ist davon auszugehen, dass die von den ÖBB angestrebten Ticketpreise in diesem Marktumfeld in absehbarer Zeit nicht durchsetzbar sind.

Zu den Gründen für den Verkauf sagte der ÖBB-Sprecher der "Wiener Zeitung", dass bei Hellö nach Anfangsverlusten ursprünglich ab dem Jahr 2020 Gewinne geplant gewesen seien.

Mitte Juli 2016 waren die schwarzen Mercedes-Busse unter dem Markenmotto "Hellö - Der Fernbus gegen Fernweh" gestartet. Zum Auftakt im Sommer wurde eine Fahrt von Wien nach Straßburg um 15 Euro angeboten. Das Projekt war noch unter dem vorherigen ÖBB-Chef Christian Kern, nunmehr Bundeskanzler, gestartet worden. Im vorigen Jahr hieß es noch, dass die Fernbustochter binnen fünf Jahren profitabel sein soll. Laut Medienberichten kämpfte "Hellö" von Beginn an mit hohen Kosten und eher mäßiger Auslastung. Im Sommer 2014 erweiterte Flixbus gemeinsam mit Blaguss erstmals sein Fernbusnetz Richtung Österreich und seit kurzem Richtung Osteuropa. Im Jahr 2016 hat Flixbus eigenen Angaben zufolge in Österreich 2,7 Millionen Reisende verzeichnet. Da Flixbus keine eigenen Busse hat und ausschließlich über Partnerfirmen tätig ist, übernimmt das österreichische Busunternehmen Blaguss den operativen Betrieb der Hellö-Linien.

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