37-jährige Frau in Essen an Masern gestorben

Immer weniger Menschen lassen sich gegen Masern impfen. In Essen ist nun eine 37-Jährige an Masern

Die 37-Jährige sei am vergangenen Wochenende trotz einer intensivmedizinischen Behandlung in der Uniklinik "ziemlich schnell verstorben", sagte der Leiter des Gesundheitsamtes in Essen, Rainer Kundt.

Es ist der erste bundesweite Masern-Todesfall im Jahr 2017: In Essen ist eine junge Frau an den Masern gestorben.

"Masern sind keine harmlose Kindererkrankung, sondern können bei Kindern zu Hirnhautentzündungen und bei Erwachsenen beispielsweise zu Lungenentzündung führen", erklärte der Essener Gesundheitsdezernent Peter Renzel. Nach Angaben einer Sprecherin des Robert-Koch-Instituts (RKI) in Berlin hatte es davor 2011 einen Todesfall gegeben.

Essen. In Essen ist eine dreifache Mutter an den Folgen einer Masern-Infektion gestorben.

Die Frau war offenbar nicht ausreichend gegen Masern geimpft. Ob die 37-Jährige bereits vorerkrankt oder immunschwach war, steht nicht fest.

Der RKI-Sprecherin zufolge kann eine nur einmalige Impfung gegen Masern der Grund für eine Erkrankung sein.

Nach den jüngsten landesweiten Daten des Landeszentrums Gesundheit erkrankten bis Mitte Mai 2017 bisher 381 Menschen in NRW. Das sind mehr als im gesamten Jahr 2016, als 325 Masernerkrankungen registriert wurden.

Kundt appellierte an die Bevölkerung, den Impfstatus zu überprüfen. Neben Hirn-Folgeerkrankungen können sie das Immunsystem so schwächen, dass Infekte hinzukommen, die tödlich verlaufen. Als Kind sollte man zwei Mal geimpft werden. In Deutschland galt die Viruserkrankung schon als nahezu ausgerottet, doch seit einigen Jahren steigen die Zahlen. Allerdings lassen immer mehr Eltern ihre Kinder bewusst nicht mehr impfen.

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