EU-Studie: Wasserqualität in Bayerns Seen und Flüssen meist "ausgezeichnet"

Durchwegs gute Wasserqualität in Österreichs Seen

Seit der Einführung dieser Überwachung im Jahre 1976 hat sich die Qualität der Badegewässer stark verbessert. Entlang der Lübecker Bucht genügten nahezu alle Proben höchster Qualität, zwei Messstellen in Ostholstein waren "nur" gut.

Der Geschäftsführer der Umweltagentur, Hans Bruyninckx, sagte, die guten Ergebnisse des Berichts zeigten, dass Umweltschutzmaßnahmen erfolgreich gewesen seien.

Mehr als 21.000 Badestellen in den europäischen Staaten hatte die Europäische Umweltagentur EEA im vergangenen Jahr auf ihre Wasserqualität hin getestet. Mehr als 96 Prozent der Badegebiete erfüllen die Mindestqualitätsanforderungen gemäß den Vorschriften der Europäischen Union.

Kurz vor Beginn der Badesaison näher rückt, gibt die Europäische Union einen Bericht über die Wasserqualität der Badestellen an Seen, Flüssen und Küsten der 28 Mitgliedsstaaten sowie der beiden Nicht-EU-Mitglieder Schweiz und Albanien heraus. Der Bericht bestätigt, dass die Wasserqualität rund um den See "ausgezeichnet" ist. Für Badegewässer, die 2016 eine mangelhafte Wasserqualität aufwiesen, soll in der Saison 2017 ein Badeverbot verhängt oder zumindest vom Baden abgeraten werden. Eine Übersicht gibt es unter www.uba.de/wasserqualitaet-in-badegewaessern.

Von der Badesaison 2015 zur Saison 2016 ging die absolute Zahl der mangelhaften Badegewässer zurück: und zwar von 383 auf 316. Der Bericht helfe den Europäern, besser informierte Entscheidungen zu treffen, zu welchen Badestellen sie im Sommer fahren wollen. In Spanien und Italien sind etwa 1,8 Prozent der Badegewässer verunreinigt.

Wie kommt es zur Verschmutzung im Wasser? Den in Privatbesitz befindlichen Finsterroter See hat die Gemeinde als Badegewässer abgemeldet; er sei womöglich zu flach, um sich selbst reinigen zu können, teilt das Gesundheitsamt des Kreises Heilbronn mit.

In Niedersachsen handelt es sich um zwei Badeplätze in Lembruch an Niedersachsens zweitgrößtem See Dümmer. Die größten Verschmutzungsquellen sind Abwässer und Wasser von landwirtschaftlichen Betrieben und landwirtschaftlichen Nutzflächen. In den Rechtsvorschriften ist festgelegt, wann die Qualität von Badegewässern entsprechend der nachgewiesenen Menge von Fäkalbakterien als "ausgezeichnet", "gut", "ausreichend" oder "mangelhaft" einzustufen ist.

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