Konjunktur hebt die Stimmung bei Verbrauchern

Passanten mit Einkaufstüten

In seiner Prognose für Juni sieht GfK das Konsumklima bei 10,4 Punkten und damit 0,2 Zähler höher als im Mai. Die Konjunkturerwartung legt zum dritten Mal in Folge zu: Der Indikator gewinnt 4,3 Zähler hinzu und weist nun 34,8 Punkte auf. Das von ihnen gemessene Konsumklima kletterte von April bis Mai auf 10,2 Punkte.

Die Konjunkturaussichten der Deutschen stiegen auf ein Zwei-Jahres-Hoch, wie die GfK ermittelte.

Von den steigenden Konjunktur- und Einkommensaussichten kann die Anschaffungsneigung in diesem Monat nicht profitieren. Grund sei vor allem die "nach wie vor exzellente Lage auf dem Arbeitsmarkt". Dennoch bleibe die Konsumlaune "im historischen Vergleich betrachtet sehr ausgeprägt", wie die Marktforscher betonten.

Eine auf Wachstumskurs befindliche Wirtschaft sowie glänzende Beschäftigungsaussichten lassen die Arbeitnehmer optimistisch in die Zukunft blicken. Die Erwartungen sind weiter hoch, zeigt die monatliche Konsumklimastudie der des Marktforschungsinstituts GfK. Beispielsweise könnte eine Abschottung der USA im internationalen Handel zu "wirtschaftspolitischen Schocks" führen. Die Angst vor Arbeitslosigkeit sei aber derzeit sehr gering, die Planungssicherheit entsprechend groß. Sollten deutsche Ausfuhren durch Handelsschranken oder höhere Zölle gefährdet werden, könnten Beschäftigte in der Exportwirtschaft wieder stärker um ihre Jobs bangen.

Die monatliche GfK-Studie basiert auf der Einschätzung von 2000 Verbrauchern, die im Auftrag der EU-Kommission befragt werden.

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