Musikfestival Wacken bekommt Bierpipeline

Das Wacken Festival bekommt eine Bier-Pipeline

Schleswig-Holsteins Festival-Provinz bekommt eine eigene Bier-Pipeline im Boden, um die Besucher künftig noch schneller zu bedienen. In diesem Jahr soll der Gerstensaft für die trinkfesten Metal-Fans erstmals per Rohrleitung auf das Festival-Gelände gepumpt werden. Das soll auch die Umwelt schonen. "Dadurch müssen nicht mehr jeden Tag diverse LKW Ladungen an Fässern auf dem Gelände verteilt werden", erklärte Festival-Sprecherin Frederike Arns. Jedes Jahr reisen etwa 75 000 Fans aus aller Welt an und machen das betuliche Wacken zum internationalen Zentrum der Hardrock-Szene. Die Rohre werden in 80 Zentimeter Tiefe verlegt, sodass das Areal in den elf Monaten außerhalb des Festivals landwirtschaftlich genutzt werden könne, ergänzte Hübner.

Auch die Drainage des Geländes wurde verbessert. Auf rund eine Million Euro bezifferte er die Gesamtinvestition. "Die Verlegung der Leerrohre und die erweiterte Drainage verstehen wir als nachhaltige Investition in die Infrastruktur des Eventstandortes Wacken", so Hübner.

Die Fans in Wacken trinken viel, gelten bei Polizei und Rettungskräften aber als „zumeist ausgelassen und friedlich“.

Das Wacken Open Air gilt als weltgrößtes Heavy-Metal-Spektakel.

Beim Heavy-Metal-Festival im schleswig-holsteinischen Wacken werden jedes Jahr rund 400.000 Liter Bier getrunken. In diesem Jahr sollen auf dem Festivalgelände am Rande des 1.850-Seelen-Dorfes vom 3. bis zum 5. August insgesamt 150 Bands auftreten, darunter Volbeat, Amon Amarth, Kreator, Accept und Megadeth. Beim Musikfestival „Rock am Ring“ kämen die Besucher nur auf 3,1 Liter. Aus den Anfängen vor 20 Jahren mit Familienfestcharakter ist ein hochkommerzielles Event geworden.

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