Terrorermittlungen Viele Tote nach Explosion bei Konzert in Manchester

Ermittler in der Elsmore Road in Manchester Salman Abedi wurde in Großbritannien geboren und wuchs in Manchester auf

Der IS ist nach Angaben seines Verlautbarungsorgans Amak für den Anschlag verantwortlich. Auch Sprengstoffräumkommandos waren an der Manchester Arena zu sehen. Hubschrauber kreisten über dem Areal.

Polizisten und andere Einsatzkräfte kümmern sich um eine verletzte Frau. Bei der Explosion nach einem Konzert der amerikanischen Sängerin Ariana Grande wurden nach Polizeiangaben mindestens 22 Personen getötet. Dieser sei besonders widerwärtig und feige, da er auf viele unschuldige, wehrlose Kinder und Jugendliche abgezielt habe.

Premierministerin Theresa May hatte zuvor gesagt, die Polizei kenne offenbar die Identität des Selbstmordattentäters.

Ob der Attentäter Teil eines größeren Netzwerks ist, das hinter dem Anschlag steht. Im Süden Manchesters wurde im Zusammenhang mit dem Anschlag ein 23-jähriger Mann festgenommen. Auch die britische Verkehrspolizei sprach von einer Explosion im Foyer der Arena. Sie und der Chef der oppositionellen Labour-Partei, Jeremy Corbyn, setzten den Wahlkampf für die am 8. Juni geplante Parlamentswahl aus. Sie plant laut einem Medienbericht noch heute einen Besuch in der nordenglischen Stadt.

Zeugen berichteten von einem Knall nach dem letzten Song gegen 22.30 Uhr Ortszeit. "Wir glauben, dass der Angreifer eine improvisierte Explosiv-Vorrichtung bei sich hatte, mit deren Detonation er dieses Unheil anrichtete", teilte das Polizeipräsidium in Manchester mit. Der Veranstalter erklärte, der Vorfall habe sich in einem öffentlichen Raum außerhalb der Konzerthalle ereignet. Bei der Manchester Arena handelt es sich um eine Multifunktionsarena, die früher Spielort professioneller Eishockey- und Basketballmannschaften war. Notfalldienste und Feuerwehr baten die Bevölkerung, sie wegen des Einsatzes nur bei lebensbedrohlichen Angelegenheiten zu kontaktieren.

Rund um die Arena waren bewaffnete und maskierte Polizisten, .

Der an die Arena angrenzende Bahnhof Victoria Station ist geschlossen worden und wird wohl auch den gesamten Dienstag geschlossen bleiben. Die Polizei forderte die Menschen via Twitter auf, sich aus der Gegend um die Halle fernzuhalten.

In der Konzerthalle spielten sich nach der Explosion laut Augenzeugen dramatische Szenen ab. "Ich sah, wie die Leute schreiend in eine Richtung rannten und sich plötzlich viele umdrehten und wieder in die andere Richtung liefen", sagte der Jugendliche dem Nachrichtensender Sky News. "Ich spürte die Hitze in meinem Nacken, und als ich aufschaute, lagen da überall Menschen", sagte sie dem "Guardian". Menschen flohen in Panik und mit Tränen in den Augen aus der Halle, wie Augenzeugen in britischen Medien berichteten. Die Ermittlungen laufen weiterhin auf Hochtouren. Ariana Grande selbst hat sich bereits via "Twitter" zu den Ereignissen zu Wort gemeldet: "Ich bin gebrochen". Aus tiefstem Herzen - es tut mir so leid.

Der US-Schauspieler Dwayne Johnson ("The Rock") meinte: "Unsere Gebete und Stärke für die Opfer und Familien, die in diese Tragödie in Manchester verwickelt sind".

LONDON - Juli 2005: Vier Muslime mit britischem Pass zünden in der U-Bahn und einem Bus Sprengsätze. Dabei starben 56 Menschen, rund 700 wurden verletzt. Die auf dschihadistische Propaganda spezialisierte Site Intelligence Group meldete, dass sich bislang niemand zu dem Anschlag bekannt habe.

Uhr: Anhänger der Extremistenmiliz Islamischer Staat feiern die Explosion in Manchester in sozialen Netzwerken im Internet. Am 22. März rammte ein 52-jähriger britischer Mann ein Auto in eine Menge von Fußgängern an der Westminster-Brücke, außerhalb des Parlaments, und tötete vier davon. Ihre Anteilnahme gelte allen Opfern und Betroffenen sowie den Angehörigen.

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