US-Bergsteiger stirbt am Mount Everest - Inder vermisst

US-Bergsteiger stirbt am Mount Everest - Inder vermisst

Der nepalesische Bergführer Pema Chhiri Sherpa bestätigte den Bericht am Montag. Der Nepalese war Mitglied einer Gruppe, die den Aufstieg bis auf den Gipfel mit Seilen befestigte. Dabei habe er gesehen, dass der 12 Meter hohe Felsabsatz auf rund 8760 Metern Höhe nicht mehr existierte. Als erster Mensch hatte ihn der Neuseeländer Edmund Hillary überwunden, als ihm mit Tenzing Norgay am 29.Mai 1953 die Erstbesteigung des höchsten Bergs der Welt (8848 Meter) gelang.

Bildlegende: Stau am Hillary Step: Die Felsnase war die letzte schwierige Stelle vor dem Gipfel des Mount Everest.

Sehr wahrscheinlich wurde sie beim verheerenden Erdbeben im April 2015 zerstört. Im vergangenen Jahr liess sich das wegen schlechter Wetterbedingungen aber nicht bestätigen.

Wie ein britischer Bergsteiger auf Facebook meldete, ist die Felsstufe nicht mehr da.

Doch auch in dieser Saison trüben teils schwere Unfälle die Stimmung am Everest. Unterdessen sind am Wochenende auf dem Everest mindestens drei Bergsteiger ums Leben gekommen. Nepalesischen Medienberichten zufolge wurde am Sonntag außerdem ein indischer Bergsteiger vermisst. Das dritte Todesopfer, ein 54-jähriger Australier, starb auf der tibetischen Seite des Mount Everest beim Abstieg. Der Brite kennt sich aus in der Todeszone ab 8000 Meter über dem Meeresspiegel, sechsmal war er schon auf dem Mount Everest.

Unklar ist, welche Folgen der Absturz des Hillary Step für den Alpintourismus am Mount Everest hat. Wie die tibetische Bergsteiger-Vereinigung mitteilte, erlag er oberhalb von 7500 Metern vermutlich der Höhenkrankheit.

Der blinde Extremsportler Andy Holzer aus Tristach und die beiden Heeresbergführer des Hochgebirgs-Jägerbataillons 24 - Oberstabswachtmeister Wolfgang Klocker und Oberstabswachtmeister Klemens Bichler - starteten am 3. April von München über Istanbul nach Kathmandu zu ihrer Expedition auf das "Dach der Welt". Nach seinen Angaben dauerte der Aufstieg rund zehn Stunden.

Es war eine ereignisreiche Woche auf dem Mount Everest. Das Online-Magazin Dolomitenstadt.at berichtete, Holzer habe damit die höchsten Berge der sieben Kontinente, die Seven Summits, gemeistert.

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