Barcelona-Star Messi soll für 21 Monate ins Gefängnis

Bild Keystone

Der Oberste Gerichtshof in Spanien hält am Urteil des Landesgerichts fest, das besagt: 21 Monate Haft für Lionel Messi und seinen Vater Jorge Horacio. Auch sein Vater wurde schuldig gesprochen.

Bei den 4,1 Millionen Euro handelt es sich um Einnahmen aus Bildrechten, die Messi zwischen 2007 und 2009 mit Hilfe von Vater Jorge und Beratern an das spanische Finanzamt vorbeigeschoben haben soll. Ins Gefängnis müssen beide nicht, da Haftstrafen unter zwei Jahren in Spanien für gewöhnlich auf Bewährung ausgesetzt werden.

Dass der 29 Jahre alte argentinische Nationalspieler tatsächlich eine Haftstrafe antreten muss, gilt allerdings als höchst unwahrscheinlich. Barcelona-Boss Josep Bartomeu versicherte mehrfach, die Verlängerung sei nur eine Frage der Zeit.

Messi und sein Vater hatten unmittelbar nach der Urteilsverkündung in Barcelona Einspruch eingelegt. "Ich weiß nicht, was ich unterschreibe", soll Messi laut der Zeitung "El Periodico" im September 2013 ausgesagt haben.

Der Oberste Gerichtshof glaubte Messi nicht. "Ich habe meinem Vater vertraut", beteuerte er. Das Strafmaß wurde aber nun vom Obersten Gericht auf 15 Monate reduziert. "Es widerspricht jeder Logik, dass jemand, der so viel verdient, nicht wissen kann, dass er Steuern zahlen muss", teilte die Behörde mit. Damit wird der Topspieler von Barcelona für Steuerbetrug bestraft, berichten spanische Medien. Der Vertrag mit dem FC Barcelona läuft nur noch bis Juni 2018.

Der Klub hatte die Transfersumme für den Jungstar damals mit 57,1 Millionen Euro angegeben, von denen 40 Millionen an Neymars Familie gegangen seien.

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