Polizei geht von Netzwerk rund um Manchester-Attentäter aus

Polizei geht von Netzwerk rund um Manchester-Attentäter aus

Nach Medienberichten war der 22-jährige Salman Abedi erst kurz vor dem Terroranschlag zu Besuch in Libyen.

In Manchester ist es am Mittwoch zu einer weiteren Durchsuchung im Zusammenhang mit dem blutigen Attentat auf die Konzerthalle mit mindestens 22 Todesopfern gekommen. Rudd zufolge werden 3800 Soldaten eingesetzt, um Polizisten zu entlasten, damit diese Kontrollgänge und Ermittlungen vornehmen können. Unter den Toten sind viele Jugendliche und Kinder, darunter ein achtjähriges Mädchen. Die Polizei habe die Unterstützung durch die Streitkräfte beantragt, sagte May.

Die Ideologie, die zu solcher Gewalt führe, müsse bekämpft werden. Angriffe seien weiter sehr wahrscheinlich. Das Militär kann jetzt nach Ausrufung der höchsten Sicherheitsstufe die Polizei unterstützen. Er hoffe, dieses Niveau werde wie in der Vergangenheit nicht für eine längere Zeit beibehalten.

- Die Tat: Nach Angaben der Polizei brachte ein männlicher Täter am Montagabend gegen 22.30 Uhr Ortszeit einen selbstgebauten Sprengsatz zur Explosion, als die Besucher nach einem Konzert die Halle verließen. Die Vorkehrungen seien aber angemessen und vernünftig. Nach Angaben der britischen Nachrichtenagentur PA kam der Hinweis auf den Mann aus den USA. Die Stufe galt jeweils aber nur für wenige Tage.

Er hatte sich nach dem Konzert von US-Teenie-Idol Ariana Grande im Eingangsbereich der 21.000 Plätze großen Manchester Arena in die Luft gesprengt. Bei dem Anschlag riss er 22 Menschen mit sich in den Tod, 59 weitere wurden verletzt. Der Anschlag traf vor allem Kinder und Jugendliche.

Der Anschlag war der schwerste in Großbritannien seit 2005.

Immer mehr Details werden über den Attentäter von Manchester bekannt. Doch nach und nach werden Einzelheiten über ihn bekannt. Dieser sei in den 1990er-Jahren ein Mitglied einer Kampfgruppe gewesen, die enge Verbindungen zur Terrororganisation Al Kaida hatte. Das sagte der Polizeichef von Manchester, Ian Hopkins, am Mittwochnachmittag auf einer Pressekonferenz. Außerdem wurde ein 23-Jähriger festgenommen.

Der Verdächtige: In welcher Beziehung die Festgenommenen zum Täter standen, ist ebenso unklar wie seine Identität. Regierungschefin Theres May sprach davon, dass es sich um eine Terrorzelle handeln könne. Der Vater Ramadan Abedi solle verhört werden.

Abedi wurde den britischen Behörden zufolge als Sohn libyscher Eltern 1994 in Manchester geboren. Er hat zwei Brüder und eine Schwester. Abedi belegte Wirtschaftskurse an der Salford University in Manchester, brach sein Studium aber ab. Der Attentäter ist einem Bericht der "Times" zufolge erst kürzlich aus Libyen wieder nach Großbritannien zurückgekehrt. Von dort aus habe Salman nach Libyen fliegen wollen, um den Fastenmonat Ramadan mit seiner Familie zu verbringen.

"Es scheint wahrscheinlich, glaubhaft, dass er das nicht alleine getan hat", sagte Ministerin Rudd. Ein Freund aus der Kindheit umschrieb Abedi als unauffällig und als Fußball-Fan. Das berichtete Innenministerin Amber Rudd am Mittwoch dem Nachrichtensender Sky News. Andere Personen bezeichneten Abedi als ruhig und respektvoll. Fest steht: Der Attentäter von Manchester war dem Geheimdienst bekannt. Die Bedrohungslage werde auf Basis der Ermittlungen nun als kritisch eingestuft, sagte Premierministerin Theresa May am Dienstagabend in einer Fernsehansprache nach einer Sitzung des Sicherheitsrats. In Großbritannien wurde diese Maßnahme im Anti-Terror-Kampf bisher noch nicht ergriffen. 56 Menschen starben, etwa 700 wurden verletzt.

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