Polizei in Manchester ruft zu erhöhter Wachsamkeit auf

Schwer bewaffnete Polizisten in der Innenstadt von Manchester. Vor allem Kinder und Jugendliche zählten zu den Besuchern des Konzerts

May sagte, dies sei die schlimmste Attacke, die Manchester je erlebt hat.

Nach dem Selbstmordanschlag auf ein Pop-Konzert in Manchester mit mindestens 22 Toten hat die britische Polizei am Dienstag den Hauptverdächtigen identifiziert. "Am wichtigsten ist es, jetzt herauszufinden, ob er alleine handelte oder als Teil eines Netzwerks", sagte Ermittler Ian Hopkins. Außerdem wurde ein 23-Jähriger festgenommen. Der Selbstmordattentäter sprengte sich im Eingangsbereich der Halle in die Luft, die einen Zugang zu einem Bahnhof hat.

22 Menschen wurden getötet und 59 verletzt, darunter viele Kinder und Jugendliche. Den Rettungskräften zufolge waren unter ihnen zwölf Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren. Zuvor war der Name des Attentäters zuerst in amerikanischen Medien aufgetaucht. Hier kam Abedi 1994 zur Welt und wuchs in Manchester auf. Angeblich seien einige Familienmitglieder kürzlich nach Nordafrika zurückgekehrt, wie der "Daily Telegraph" berichtete. Die Menschen in Manchester hätten durch ihre Hilfsbereitschaft sofort nach dem Anschlag die beste Antwort auf all jene gegeben, die einen Keil in die Gesellschaft treiben wollen.

Die britische Premierministerin Theresa May gibt am 23.05.2017 in der Downing Street in London (Großbritannien) eine Pressekonferenz.

Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat den Anschlag in Manchester für sich in Anspruch genommen. Ein mutmaßlich islamistischer Selbstmord-Attentäter hatte in der Nacht zu Dienstag in einer Konzerthalle in Manchester eine Bombe gezündet. Sie sagte dem Sender: "Man genießt das Konzert, beim letzten Ton geht das Licht an und plötzlich ist da ein lauter Knall".

Besucher des Konzerts berichteten teils von laxen Sicherheitskontrollen.

Laut Augenzeugen spielten sich dramatische Szenen ab.

"Da waren Väter, die ihre in Tränen aufgelösten kleinen Töchter trugen, die Leute drängten die Treppen runter, es war einfach nur Chaos", sagte ein 19-Jähriger der Nachrichtenagentur AFP.

Zu allfälligen Schweizer Opfern liegen bislang keine Hinweise vor, wie das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) auf Anfrage mit. Ariana selbst hatte sich bereits via Twitter geäußert: "Von ganzem Herzen - es tut mir so Leid. Ich habe keine Worte". Die Jihadisten drohten mit weiteren Anschlägen. Und stets reagierte die Zivilgesellschaft, wie es am Dienstagmorgen auch der anglikanische Bischof von Manchester beschwört: "Wir lassen uns von Terroristen nicht das Leben bestimmen". Ein Einkaufszentrum wurde nach einer Festnahme vorübergehend evakuiert, was Panik auslöste. In gut zwei Wochen wählen die Briten ein neues Parlament. May kündigte an, noch heute nach Manchester zu reisen. Königin Elisabeth II. gedachte der Opfer am Abend mit einer Gedenkminute bei ihrer traditionellen Gartenparty im Buckingham-Palast.

Auch Politiker weltweit äußerten sich bestürzt. US-Präsident Donald Trump verurteilte die Tat: "So viele junge Menschen sind von bösartigen Verlierern ermordet worden".

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