RBI nach RZB-Fusion mit Gewinnanstieg ins Jahr gestartet

WienDas österreichische Geldhaus Raiffeisen Bank International (RBI) hat nach der Fusion mit der Raffeisen Zentralbank (RZB) den Gewinn beinahe verdoppelt. Der Trend soll aber weitergehen: In Summe sollen die Kreditvorsorgen auch im Gesamtjahr unter der Vorjahressumme von 758 Mio.

Cash Cow blieb die Tochterbank in Russland: Hier gab es mit 118 Mio. Die Ukrainebank lieferte 50 (Vorjahresquartal: 24) Mio. An der Wiener Börse kletterten die RBI-Papiere um 3,7 Prozent auf 22,9 Euro und führten damit die Gewinner im Topsegment ATX an. Euro. Dort läuft ein umfassendes Sparprogramm. Der Bestand an notleidenden Krediten habe sich seit Jahresbeginn um 101 Millionen Euro auf 6,8 Milliarden Euro reduziert. Weitere Eckdaten: Der Zinsüberschuss stieg von 761 auf 796 Millionen Euro, der Provisionsüberschuss von 372 auf 409 Millionen Euro, das Handelsergebnis von 37 auf 64 Millionen Euro, das Vorsteuerergebnis von 231 auf 330 Millionen Euro. Zu Anstiegen kam es hingegen in Kroatien und in Polen. Der größte Rückgang sei hier in Russland verbucht worden, wo im Vorjahr für größere Einzelfälle im Firmenkundenbereich höhere Vorsorgen notwendig waren. In der Ukraine wurden Kreditpakete verkauft. Euro an Wertberichtigungen aufgelöst werden.

Rückläufig sind die Beschäftigtenzahlen: Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter (Vollzeit) sank im Jahresabstand um 2.877 Personen auf 50.408.

Von Bedeutung war bei Raiffeisen auch, dass der Abwärtstrend im Zinsgeschäft gestoppt wurde. "Für eine klassische Kundenbank wie die RBI ist das Zinsergebnis sehr wichtig".

Der neue Konzernchef Johann Strobl zeigte sich mit dem Start in das Geschäftsjahr "sehr zufrieden". Für Problemkredite wird die Bank auch im Geschäftsjahr 2017 weniger zurücklegen müssen als 2016.

Bekräftigt wurde heute das Ziel, auf Sicht rund 13 Prozent hartes Kernkapital zu erreichen. Per Jahresende lag die Quote bei 12,4 Prozent.

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