Berichte: Jared Kushner im Fokus von FBI-Untersuchungen

Trumps Schwiegersohn Jared Kushner Bild AFP

Washington (Reuters) - Jared Kushner, Schwiegersohn und Berater von US-Präsident Donald Trump, ist Medienberichten zufolge im Rahmen der Russland-Ermittlungen ins Visier der US-Bundespolizei FBI geraten. Die Behörde würde Meetings von Kushner genauer überprüfen. Sie prüften die Verbindungen von Kushner zum russischen Botschafter und einem Banker aus Moskau, berichtete die "Washington Post" unter Berufung auf Insider.

Trump steht seit Monaten wegen angeblicher Kontakte seines Teams zur russischen Regierung unter Druck. Die Zeitung beruft sich in ihrem Bericht auf anonyme Quellen.

Die FBI-Ermittler gingen davon aus, dass Kushner über "relevante Informationen, die die Ermittlungen betreffen", verfüge. Nach der Annexion der Halbinsel Krim durch Russland erließen die USA Sanktionen gegen die Bank. Im Weißen Haus ist er ein mächtiger Berater im Hintergrund, ist unter anderem mit dem Friedensprozess in Nahost betraut, den Beziehungen zu China, einer Strafrechtsreform und einer Erneuerung der Regierung. Damals wurde spekuliert, es sei Kushner. Rechtsexperten zufolge könnte das, wenn es zutrifft, den Verdacht einer Rechtsbehinderung durch den Präsidenten untermauern.

Trotzdem sei es für die Untersuchungsbehörden möglich, auch gegen jemanden Anklage zu erheben, der nicht ein solches "Target" ist.

Das FBI lehnte es vorerst ab, einen Kommentar zu geben. Die Gespräche sollen im Dezember 2016 - also nach dem Wahlsieg Trumps - stattgefunden haben. Nach Erkenntnissen der Geheimdienste hat Moskau versucht, die Präsidentenwahl zu Trumps Gunsten zu beeinflussen. Der Präsident bestreitet Absprachen mit Moskau vor seinem Amtsantritt. Trump hatte ihn am 9. Mai gefeuert und sieht sich deswegen Vorwürfen ausgesetzt, er habe die Russland-Ermittlungen des FBI untergraben wollen.

In der vergangenen Woche setzte das Justizministerium den früheren FBI-Chef Robert Mueller als Sonderermittler auf die Affäre an.

Laut "New York Times" lästerte Donald Trump mit dem russischen Außenminister Lawrow über den entlassenen FBI-Chef Comey. Damit haben die Ermittlungen nicht nur das Weisse Haus, sondern auch Trumps engstes Umfeld erreicht.

Der Republikaner hatte zunächst verschiedene Gründe für die Entlassung angegeben, sagte dann aber später in einem Interview, er habe dabei "dieses Russland-Ding" mit im Kopf gehabt.

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