"Das Schönste überhaupt": Fraile siegt beim Giro

Nairo Quintana

Omar Fraile gewinnt die 11. Etappe des Giro d'Italia von Florenz nach Bagno di Romagna.

Fraile war bereits kurz nach dem Start zusammen mit seinem Landsmann Mikel Landa ausgerissen.

Das Duo hielt sich bis 32 km vor dem Ziel an der Spitze, ehe es von einer über 20 Fahrer grossen Verfolgergruppe eingeholt wurde. Am letzten Anstieg war Dumoulin zwar von seinem Team isoliert, wehrte aber beispielsweise den Angriff des Franzosen Thibaut Pinot ab.

Zusammen mit drei anderen Fahrer kam es auf der Zielgerade schliesslich zum Sprint, den der 26-Jährige vom südafrikanischen Team Dimension Data für sich entschied. Rui Alberto Faria da Costa (Portugal) - Lampre + 0 Sek.; 3.

Für Fraile war es mit Abstand der grösste Erfolg seiner Karriere.

Omar Fraile feiert beim Giro den größten Etappenerfolg seiner Karriere.

Gut eineinhalb Minuten hinter der Spitze erreichte, angeführt vom Schweizer Sébastien Reichenbach, auch die Gruppe mit allen Topfavoriten das Ziel.

Der Gesamtführende, der am Dienstag mit seinem Sieg im Einzelzeitfahren ins Rosa Trikot geschlüpft war, sollte Recht behalten: Zu den Steigungen kamen hohe Temperaturen jenseits der 25 Grad, und so wurde die elfte Etappe eine schweißtreibende Angelegenheit. Der Niederländer Tom Dumoulin führt weiterhin 2:23 Minuten vor dem Kolumbianer Nairo Quintana.

Profiteur des Tages war Andrey Amador aus Costa Rica. Rennentscheidend verspricht die letzte Giro-Woche in den Alpen zu werden. Im Vorjahr als Achter, 2015 gar als Vierter. Heute steht die mit 229 Kilometern längste Etappe dieser Italien-Rundfahrt an.

Für Sprintstar André Greipel (Rostock/Lotto-Soudal) könnte sich am Donnerstag die nächste Chance auf einen Massenspurt und damit auf seinen zweiten Tagessieg bieten. Rui Costa (POR) UAE Team Emirates - 3. Ben Hermans (Belgien) - BMC; 7. Petilli (Ita) Emirates alle gl.

Gesamt: 1. Dumoulin (Nl) Sunweb 47:22:07; 2. Quintana (Col) Movistar +2:23 Min.; 3. Pierre Rolland (Frankreich) - Cannondale-Drapac Pro Cycling Team; 4. Visconti (Ita) Bahrain Merida; 6. Amador (CRC) 3:05. 7. Auch Tanel Kangert (Estland/Astana) befand sich in der "échappée" und rückte Bob Jungels bis auf 3 Sekunden auf den Pelz.

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