Sado-Maso-Text an Schülerin geschickt: Lehrer entlassen

Die Figur einer „Justitia

Fünf Jahre lang hatte ein Lehrer an einem Gymnasium im bayerisch-schwäbischen Aichach unterrichtet - bis er wegen Anzüglichkeiten gegenüber minderjährigen Schülerinnen seinen Job verlor. Unter anderem hatte er einer 15-Jährigen eine E-Mail mit sado-masochistischen Fantasien geschrieben. Außerdem hatte der Pädagoge versucht, sich drei weiteren Schülerinnen anzunähern, denen er unter anderem Rosen mitsamt Liebesbotschaften schickte. Damit habe sich der Beamte "untragbar" gemacht, urteilte gestern der Bayerische Verwaltungsgerichtshof. - lbyDobrindt: Härtere Strafen für Blockierer von RettungsgassenMünchen. Der Pädagoge erklärte, dass "Dominanz" und "Parthenophilie" (sexuelles Interesse Erwachsener an pubertären Mädchen) Teil seiner Persönlichkeit seien. Seitdem er die E-Mail im Herbst 2012 schrieb, ist er krankgeschrieben. Doch das Gericht beschloss die endgültige Entlassung.

Bereits im Juni 2014 wurde der Lehrer deshalb vom Landgericht Augsburg wegen Körperverletzung und Verbreitung pornografischer Schriften zu 240 Tagessätzen und einer Geldstrafe verurteilt.

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