Auch Regensburg hofft Relegation: Tor-Debütant und Keeper lassen 1860 jubeln

Stefan Aigner nach dem Spiel | Bild dpa-Bildfunk

1860 München muss damit in die Relegation.

FC Heidenheim hat dem TSV 1860 München beim Saisonfinale keine Schützenhilfe im Kampf um den Klassenverbleib geleistet. Sein Gegenüber, Heiko Herrlich, freut sich hingegen auf "eine tolle Aufgabe, ein schönes Südderby" und kündigte an: "Wir wollen die Hürde überspringen und hoch in die 2. Liga".

Das Zitterspiel geht weiter.

In zwei nervenaufreibenden Alles-oder-Nichts-Spielen will der TSV 1860 gegen Fußball-Drittligist Jahn Regensburg auch diesmal den den Zweitliga-K.o. abwenden. "Am Dienstag werden wir in der Allianz Arena versuchen, genauso unsere Chance zu suchen und mutig drauf los zu spielen", sagte der frühere Nationalspieler. Er fürchtet die Riesenkulisse in der 75 000 Zuschauer fassenden Münchner Arena nicht: "Spieler wachsen auch an ihren Aufgaben, ich sehe noch eine Chance".

Das Erste berichtet am Freitag ab 17.45 Uhr über das Relegationsspiel zwischen der Zweiten und Dritten Bundesliga und überträgt dann auch die Hinrunde zwischen Regensburg und München. Und im Nebel der Raketen fiel umgehend das 1:0 für den Jahn: Nach einem Eckstoß von Erik Thommy köpfelte Marc Lais den Ball ins Tor (2.), der schon beim 3:2 gegen Chemnitz am vorletzten Spieltag zum Held in der Nachspielzeit wurde. "Er hat sein Gesicht gezeigt, er hat uns enorm geholfen", sagte der portugiesische Trainer.

Nach der Pause kamen die Löwen etwas besser in die Partie und glichen durch Florian Neuhaus aus. "Das Auswärtstor war natürlich wichtig", sagte Michael Liendl in der ARD: "Wir müssen alle schauen, dass wir am Dienstag nachlegen und das über die Bühne bringen". Die Gäste machten es dem Gegner aber auch über weite Strecken der ersten Halbzeit nicht schwer, denn immer wieder unterliefen den Giesingern Abspielfehler im Spielaufbau, so dass die Oberpfälzer kaum Mühe hatten den Vorsprung zu verwalten.

Es lief die 84. Minute, als der Münchner Torhüter Stefan Ortega den "einfach schlecht" geschossenen Strafstoß von Geipl parierte und seiner Mannschaft ein 1:1 (0:1) rettete.

Das Momentum spricht ganz klar für den Drittligisten SSV Jahn Regensburg.

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