Fußball: Eintracht-Trainer Kovac verteidigt Varela-Suspendierung

Frankfurts Trainer Niko Kovac freut sich auf das Pokalfinale in Berlin

Der wegen einer Tätowierung suspendierte Frankfurter Abwehrspieler Guillermo Varela hat seinen Trainer in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung angegriffen. Varela hatte sich zuvor über seinen Rauswurf wegen eines zu Wochenbeginn gestochenen Tattoos beklagt. Schließlich hätten sich mehrere Eintracht-Spieler vor dem Endspiel tätowieren lassen.

Varela geht mit seiner Kritik an Kovac noch weiter. Sein Trainer habe ihm vor der Rückrunde zu verstehen gegeben, dass er ihn brauche.

Varela hatte sich zu Beginn der Saison eine Sprunggelenksverletzung zugezogen.

Der Abwehrspieler hatte sich am Montag das Tattoo in der rechten Armbeuge stechen lassen - entgegen der klaren Anweisung von Trainer Niko Kovac und dem Rat der Ärzte. Die Stelle entzündete sich. Varelas Leihe vom englischen Spitzenklub Manchester United ist damit beendet. "Und dann haben wir den FA-Cup gewonnen", ergänzte er gegenüber der Süddeutschen Zeitung. Er sei nicht der einzige Eintracht-Profi, der sich vor dem Finale ein Tattoo habe stechen lassen: "Aber nur ich wurde ans Kreuz genagelt, als ob ich gegen den Trainer handgreiflich geworden wäre".

Nun werde er bei Eintracht Frankfurt dafür bestraft.

"Ich frage mich, was Real Madrid mit Sergio Ramos machen müsste".

Sein Name sei besudelt worden, er werde rechtliche Schritte prüfen, erklärte Varela. "Der tätowiert sich jede Woche".

Bei Eintracht Frankfurt ist vor dem DFB-Pokalfinale gegen Borussia Dortmund (ab 20 Uhr im LIVETICKER) Feuer unterm Dach.

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