Gabriel wirbt in Washington

Bereist für drei Tage die USA und Mexiko Bundesaußenminister Sigmar Gabriel

Und er will sich für ein "deutsch-amerikanisches Jahr" 2018/19 stark machen, mit zahlreichen vor allem kulturellen Veranstaltungen. Nun weilt er in den USA.

Außenminister Gabriel ist noch keine vier Monate im Amt und reist schon zum zweiten Mal in die USA.

Als Gabriel alleine vor die Kameras tritt, spricht er von einem "ausgesprochen guten Gespräch" mit Tillerson. Er erinnerte an den Konflikt wegen der Ausspähung des Handys von Bundeskanzlerin Angela Merkel durch den US-Geheimdienst NSA.

Nach Ansicht des früheren Wirtschaftsministers Gabriel sei seitdem "sehr viel dafür getan" worden, das Vertrauen in die geheimdienstliche Kooperation wiederherzustellen. Bei der Begegnung ging es auch um die Ukraine und den Syrien-Konflikt ging. Gabriel besucht anschließend auch Mexiko. Über Geheimdienstkooperationen habe man aber "ausnahmsweise nicht" gesprochen, sagt Gabriel. Wie der deutsche Außenminister erklärte, habe er die US-Regierung um Unterstützung im Streit mit der Türkei gebeten. Er gehe davon aus, dass die amerikanische Regierung ihre "Möglichkeiten nutzen" werde, um das Thema gegenüber Ankara ansprechen.

Bundesaußenminister Sigmar Gabriel (SPD) bricht zu einer dreitägigen Reise in die USA und nach Mexiko auf. Die Bundesregierung sondiert nun die Option eines alternativen Standortes in Jordanien. Sie begründet es damit, dass Deutschland türkischen Soldaten Asyl gewährt habe. Ankara wirft den Soldaten vor, in den Putschversuch vom Juli 2016 involviert gewesen zu sein. Deutschlands Ausgaben für die Verteidigung etwa. Derweil dauern die Gespräche über einen Beitritt der NATO zur Anti-IS-Koalition weiter an. Die Amerikaner halten Deutschlands Exportüberschüsse für viel zu hoch und wollen ihre Handelsbilanzdefizit gegenüber der Bundesrepublik abbauen.

Es gibt da jetzt einen Diskussionsprozess.
Es könnte nicht bei einem möglichen Abzug der Bundeswehr aus Incirlik bleiben.

Washington. An dieses Bild muss man sich erst einmal gewöhnen: Der deutsche Außenminister steht nach einem Gespräch mit seinem US-Kollegen in Washington ganz alleine vor dem US-Außenministerium, und berichtet den Journalisten, was gerade passiert ist. Er besucht nicht nur Washington. Die Zeitung wird von Präsident Trump angefeindet. Auch die russische Regierung schneidet regelmäßig schlecht in der Berichterstattung des renommierten US-Blatts ab. Aber nach dem Tillerson-Termin fuhr er dann doch auch zur "Washington Post" für ein Interview.

Nur einen Tag später, die Meldung war bereits von zahlreichen weiteren Medien und US-Politikern aufgegriffen worden, war die "Post" gezwungen, den Beitrag zurückzuziehen. Zum Pressestatement nach der Begegnung erschien Gabriel allein.

Für Donnerstag ist ein Treffen Gabriels mit Donald Trumps Nationalem Sicherheitsberater Herbert Raymond McMaster geplant.

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