James-Bond-Darsteller ist tot

Roger Moore hat als Schauspieler in an die 100 Produktionen mitwirkt.

Siebenmal gab Moore in den 1970er und 1980er-Jahren den Super-Agenten und gleichzeitig das Sex-Symbol im Geheimdienst Ihrer Majestät - so lange und oft wie kein anderer Darsteller der offiziellen Filmreihe.

Der Schauspieler und James-Bond-Darsteller Sir Roger Moore ist im Alter von 89 Jahren gestorben.

Weltruhm erlangte er schließlich 1973 mit seinem ersten Auftritt als britischer Geheimagent in "James Bond 007 - Leben und sterben lassen". Die sieben Bond-Filme prägten sein Leben. Aus dritter Ehe stammen die Kinder Deborah, Geoffrey und Christian.

Seine Karriere startete Moore, welcher am 14. Oktober 1927 in England geboren wurde, ab 1945 mit diversen Rollen, bei denen er noch nicht im Abspann erwähnt wurde. Zum Weltstar wurde er in den 1960ern als smarter Detektiv Simon Templar in der gleichnamigen Serie.

2003 bekam Moore dafür den Ritterschlag von Königin Elizabeth II.

Moore hatte in der Vergangenheit schon länger mit gesundheitlichen Problemen gekämpft: Er überwand eine Prostata-Krebserkrankung und schwere Herzrhythmusstörungen. Seine drei Kinder würdigen nicht nur seine Film- und Fernsehkarriere, sondern bezeichnen seine Arbeit für die Kinderhilfsorganisation UNICEF als seine größte Leistung. Kurz vor seinem 85. Geburtstag trat er als Hilfsauktionator bei Christie's auf, als Erinnerungsstücke aus James-Bond-Filmen unter den Hammer kamen.

"Wir sind betrübt, vom Verlust einer der Giganten des britischen Kinos zu hören", schrieb das British Film Institute (BFI) auf Twitter. Der britische Moderator Piers Morgan schrieb auch mit Blick auf den tödlichen Terroranschlag in Manchester: "Oh nein". Die Beerdigung soll nach Moores eigenen Wünschen ganz ohne Öffentlichkeit im engsten Familienkreis in Monaco stattfinden. "Als ob heute nicht schon traurig genug ist".

Moore war zudem jahrelang als Botschafter des UN-Kinderhilfswerks Unicef aktiv.

Und auch wenn Kritiker häufig mangelndes Schauspieltalent bemängelten und meinten, er könne Emotionen lediglich mit Hilfe seiner Augenbrauen ausdrücken, schätzten Männer seinen Hang zur stilvollen Action, auch abseits der Filmsets. Seit 2002 war Moore mit Kristina Tholstrup verheiratet.

Wie so viele Prominente aus aller Welt liess sich auch Roger Moore von mondänen, aber diskreten Schweizer Skiorten verzaubern.

Als Moore 1973 erstmals seinen 007 verkörperte, war er kein Unbekannter mehr. Im gleichen Jahr verlieh Bundespräsident Johannes Rau Sir Roger in Berlin das Bundesverdienstkreuz. Viele haben sich am Walk of Fame in Los Angeles versammelt, um vom Schauspieler Abschied zu nehmen.

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