Manchester-Attentat seit über einem Jahr geplant - Medien

Die Polizei in Manchester hat am Samstag ein kleines Areal der Stadt evakuiert

Dort sei er auf seinem Weg nach Manchester umgestiegen und habe sich im Transit- und Sicherheitsbereich aufgehalten, teilt die Düsseldorfer Polizei mit. Frankreichs Innenminister Gérard Collomb nennt das unter Berufung auf britische Ermittler "erwiesen", seine britische Amtskollegin Amber Rudd widerspricht aber.

Schwer bewaffnete Polizisten patrouillieren in London an Bord eines Zuges, der nach Birmingham unterwegs ist.

Nach dem Selbstmordattentat von Manchester stellt sich Großbritannien auf die akute Gefahr neuer Terroranschläge ein. Die Regierung rechnet nach eigenen Angaben damit, dass ein weiterer Anschlag unmittelbar bevorstehen könnte.

Abedi hatte am Montagabend mit einem selbstgebauten Sprengsatz sich selbst und 22 weitere Menschen getötet. Insgesamt wurden 116 Menschen in Krankenhäuser gebracht, am Donnerstag waren noch 75 in stationärer Behandlung.

Abdul Wahab Hafidah, ein Freund des 22-jährigen Attentäters Salman Abedi, war britischen Medienberichten zufolge im Mai 2016 in Manchester von britischen Jugendlichen verfolgt und schließlich erstochen worden.

Uhr: Attentäter Salman Abedi soll vor seinem Anschlag nicht nur nach Libyen gereist sein, sondern auch wahrscheinlich nach Syrien.

Nach dem Attentat wurde in der Stadt Wigan westlich von Manchester ein weiterer Verdächtiger festgenommen.

Nach dem Anschlag hat Großbritannien erstmals seit zehn Jahren die Terrorwarnstufe auf das höchste Niveau ("critical threat level") angehoben. Die Polizei nahm drei weitere Verdächtige fest. Angesichts der Ereignisse sei es unangemessen, die Parade wie geplant am Sonntag in London zu veranstalten.

Das Vertrauen zwischen den Partnern war getrübt, nachdem US-Behörden amerikanischen Medien britische Ermittlungsergebnisse zugespielt hatten, die aus Fahndungsgründen noch geheim gehalten werden sollten.

Nach einer Aussprache mit ihren US-Kollegen nahmen die britischen Beamten den Informationsaustausch wieder auf. In Libyen wurden unter anderem ein Bruder des Attentäters und sein Vater festgenommen. Er selbst sei zudem mit den Einzelheiten des Anschlags vertraut gewesen.

Britische Sicherheitsbehörden haben nach Regierungsangaben in den vergangenen vier Jahren 18 geplante Terroranschläge vereitelt.

Einiges erinnert an den Attentäter, der vor zwei Monaten den Anschlag im Londoner Regierungsviertel Westminster verübt hatte, den 52-jährigen Khalid Masood. Der Inlandsgeheimdienst MI5 führe um die 500 Ermittlungen gleichzeitig. Jederzeit gebe es bis zu 3000 Personen, die für den Geheimdienst von besonderem Interesse seien. "Diese Leaks sensibler Informationen sind eine ernste Bedrohung unserer nationalen Sicherheit", sagte Trump in Brüssel. Die schwierigste Aufgabe sei aber, harte Beweise für Geheimdienstinformationen zu bekommen, bevor Verdächtige festgesetzt werden könnten.

Der mutmaßliche Attentäter war dem Geheimdienst bekannt.

Der Vater und ein Bruder des mutmaßlichen Bombenattentäters von Manchester sind am Mittwoch in der libyschen Hauptstadt Tripolis festgenommen worden. Bei dem Anschlag waren am Montag 22 Menschen getötet und 59 weitere verletzt worden.

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