Manchester: Terroranschlag bei Ariana Grande Konzert - Fotos von Salman Abedi

Die Polizeipräsenz rund um die Konzerthalle wo am Montagabend 22 Personen getötet wurden ist immer noch hoch.  Bild ANDY RAIN  EPA  KEYSTONE

Abedi war auch dem britischen Geheimdienst bekannt. Der Attentäter, der 22 Menschen tötete, sei schnell wütend geworden. Welche Rolle dieser Mann gespielt haben könnte, war zunächst unklar.

Die Spuren des mutmaßlichen Selbstmordattentäters führen offenbar auch nach Deutschland. Ein verdächtiger Gegenstand sei kontrolliert zur Explosion gebracht worden. "Unsere Ermittlungen betreffen ein ganzes Netz", erklärt Manchesters Polizeipräsident Ian Hopkins.

Zudem wurden laut Hopkins bei Durchsuchungen Gegenstände entdeckt, die für die weiteren Untersuchungen sehr wichtig seien.

Ein weiterer Mann wurde in der britischen Stadt Wingan, nahe Manchester, gefasst.

Das JTAC setzt sich aus Experten für Terrorabwehr von Regierung, Polizei und Sicherheitsdiensten zusammen. Die Polizei reagiere damit auf einen Anruf. Mehrere Straßen waren gesperrt worden. Auch Spezialisten zur Bombenentschärfung waren vor Ort, teilte die Polizei mit. Auch Spezialisten zur Bombenentschärfung seien unterwegs.

Nach dem Anschlag mit 22 Todesopfern sucht die Polizei weiter nach möglichen Komplizen des Attentäters.

Anwohner sollten umgehend die Gegend verlassen.

Bisher hätten die Ermittlungen der Sicherheitsbehörden in Nordrhein-Westfalen zu keinen weiteren Erkenntnissen über Kontakte von Abedi in das Bundesland geführt. Noch am Donnerstag wollte sie am Rande des Nato-Treffens ins Brüssel mit US-Präsident Trump reden. Das Militär kann jetzt nach Ausrufung der höchsten Sicherheitsstufe die Polizei unterstützen. Das erfuhr der "Focus" aus Berliner Sicherheitskreisen. Er habe auch auf keiner Beobachtungsliste gestanden, mit denen Reisebewegungen verdächtiger Islamisten erfasst werden.

Das könnte zum Beispiel bei Großveranstaltungen in den nächsten Tagen der Fall sein, sagte Rudd in einem BBC-Interview.

Ein weiterer Bruder des bei dem Anschlag getöteten Abedi, Haschim, sowie sein Vater waren am Mittwoch in der libyschen Hauptstadt Tripolis festgenommen worden.

Entwarnung in Manchester: Die britische Armee und die Polizei sind am Donnerstag im Südwesten der englischen Stadt angerückt. Bis Donnerstag waren im Zusammenhang mit dem Attentat insgesamt zehn Personen in Großbritannien und Libyen festgesetzt worden.

Der Attentäter von Manchester, Salman Abedi, war nach Aussage seines Bruders Mitglied der Terrormiliz Islamischer Staat (IS). Bei dem fürchterlichen Anschlag kamen 22 Menschen ums Leben, darunter viele Kinder und Jugendliche.

Manchester (dpa) - Der Attentäter von Manchester ist vor dem Anschlag mit mindestens 22 Todesopfern wahrscheinlich nach Syrien gereist und soll Verbindungen zur Terrormiliz IS gehabt haben. Nach einer Aussprache mit ihren US-Kollegen nahmen die britischen Ermittler den Informationsaustausch wieder auf, sagte Mark Rowley, der oberste britische Terror-Ermittler, in der Nacht zum Freitag.

Der Brite sei libyscher Herkunft, aber in Großbritannien geboren und aufgewachsen und habe sich "plötzlich nach einer Reise nach Libyen und dann wahrscheinlich nach Syrien radikalisiert und hat entschieden, diesen Anschlag zu begehen", sagte Collomb am Mittwoch dem Sender BFMTV.

Abedi war erst vier Tage vor dem Anschlag aus Libyen nach Manchester zurückgekehrt und dabei auf seinem Weg laut deutschen Behörden am Düsseldorfer Flughafen umgestiegen. Von dort aus habe er nach Libyen fliegen wollen, um den Fastenmonat Ramadan mit seiner Familie zu verbringen. Während ihn einige Bekannte als still, respektvoll und Jihadismus-Skeptiker beschreiben, hat Mohammed Saeed, ein führendes Gemeindemitglied, konträre Erinnerungen an Abedi. Aus britischen Regierungskreisen verlautete am Mittwoch, dass man aufgebracht sei.

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