Möglicherweise bewaffnet: Gefangener flieht aus Psychiatrie

Aus der Psychiatrie geflohen

Am Donnerstagabend gegen 23.20 Uhr gelang es einem 35-jährigen Insassen der Forensik aus einer geschlossenen Abteilung der LVR-Klinik in Bedburg-Hau zu fliehen. Die Kreispolizei warnt die Bevölkerung: Der Mann sei "unberechenbar" und könne bewaffnet sein.

Nach einem Angriff auf das Pflegepersonal in einer Psychiatrie in Bedburg-Hau ist einem Strafgefangenen die Flucht gelungen. Der Pfleger wurde schwer verletzt und in einem Krankenhaus behandelt. Laut Staatsanwaltschaft hatte er mit einem weiteren Insassen den Pfleger zunächst als Geisel genommen. Der 35-Jährige sei möglicherweise mit einem selbstgebauten, messerartigen Gegenstand bewaffnet, teilte die Polizei Kleve mit. Demnach schafften es die beiden Männer mit der Geisel auf den Hof und forderten den Pförtner auf, das Tor zu öffnen. Angaben der Polizei zufolge soll er zuvor gemeinsam mit weiteren Insassen das Pflegepersonal bedroht und körperlich attackiert haben. Sein Komplize scheiterte an der steilen Mauer, die mit Stacheldraht gesichert ist.

Bei dem Flüchtigen handelt es sich um den Krischan Fischer.

Die Polizei sucht unter Hochdruck nach dem geflohenen Krischan Fischer. Er wurde von einem Sondereinsatzkommando der Polizei festgenommen und am Freitag einem Ermittlungsrichter vorgeführt. Der Mann war wegen Wohnungseinbruchdiebstahls in drei Fällen und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und zwei Monaten verurteilt worden. Zudem wurde die Unterbringung in einer Entziehungsanstalt angeordnet. Er könnte bewaffnet sein und sollte daher auf keinen Fall angesprochen werden. Da der Gesuchte Kontakte dort hat, schließt die Polizei nicht aus, dass er sich derzeit in diesem Bereich aufhält. Die Polizei fahndet mit einem Hubschrauber nach dem 35-Jährigen und prüft mögliche Kontaktadressen des Mannes.

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