Motorsport: Räikkönen düpiert Vettel mit Fahrt auf die Pole

Motorsport: Räikkönen düpiert Vettel mit Fahrt auf die Pole

Mit einer neuen Rekordrunde von 1.12,720 Minuten auf dem Straßenkurs im Fürstentum war er am Donnerstagnachmittag im zweiten Freien Training klar der Schnellste. Auch sein Mercedes-Teamkollege Valtteri Bottas/FIN bekundete Mühe mit der Abstimmung und wurde 10.

"Ich war ziemlich zufrieden", sagte Vettel, "unsere Ideen haben gegriffen".

Der WM-Zweite Lewis Hamilton, im ersten Training noch Schnellster vor Vettel, musste sich am Nachmittag mit Rang acht begnügen.

Hamilton hatte schon über eine Sekunde Rückstand. Zunächst indes will Hamilton Taten sprechen lassen.

Erst im Qualifying am Samstag (14 Uhr bei RTL und im n-tv.de-Liveticker) dürfte Mercedes seine Karten aufdecken, der Beginn in Monaco war für Ferrari aber sehr vielversprechend - und weckte große Hoffnungen.

Weil Ferrari und Mercedes bislang auf Augenhöhe operieren, geben Kleinigkeiten den Ausschlag über Sieg und Niederlage. Noch aber sieht Hamilton die Zeit für Psychospiele nicht gekommen. WM-Spitzenreiter Vettel kann zudem seinen Vorsprung von derzeit sechs Zählern auf Hamilton deutlich ausbauen. Dagegen wartet Ferrari seit dem letzten Monaco-Triumph von Michael Schumacher vor 16 Jahren auf einen Sieg an der Côte d'Azur. "Der Unterschied zwischen den beiden Einheiten war wie Tag und Nacht", stellte Hamilton fest.

Anders als im Vorjahr fühlt sich der Hesse endlich wieder wohl in seinem Dienstwagen, und sieht dies als Grundlage für seinen zweiten Sieg in Monte Carlo nach 2011, als er im Red Bull gewann.

Weil der Mercedes mit seinem längeren Radstand eher für lange und schnelle Kurven gebaut ist, sehen manche den WM-Zweiten auf dem winkligen Kurs in den Häuserschluchten im Nachteil gegen Vettels agileren Ferrari. Im Rennen am Sonntag (14.00 Uhr/RTL und Sky) profitiert Hamilton aber von einer Platzstrafe für seinen Landsmann Jenson Button (McLaren-Honda) und startet von Rang 13. Button, der im aktuellen Auto seine ersten Runden drehte, war im zweiten Training als Zwölfter fast gleich schnell wie der Belgier (11.).

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