Polizei: Manchester-Attentäter ist in Düsseldorf umgestiegen

"Die roten und blauen Hälften von Manchester haben sich vereint, um die Stadt zu unterstützen, die ihnen jeweils seit mehr als 120 Jahren ein Zuhause gegeben hat und die von den tragischen Ereignissen tief betroffen ist", teilen der frisch gebackene Europa-League-Sieger United und die Citizens in einer gemeinsamen Erklärung mit.

Allein seit dem Anschlag mit einem Auto im Londoner Regierungsbezirk Westminster im März seien fünf Attentate verhindert worden, zitierte die britische Nachrichtenagentur PA am Donnerstag Regierungskreise.

Mit einer Schweigeminute gedachte man am Donnerstag den Opfern des Selbstmordanschlags. Es gab bereits Festnahmen.

Die Ereignisse am Morgen: Zuvor hatte die Polizei zwei weitere Männer festgenommen. Diese Informationen hätten deutsche Sicherheitsbehörden von britischen Ermittlern erhalten, berichtete das ZDF.

US-Präsident Donald Trump verurteilte die mutmaßlichen Durchstechereien amerikanischer Regierungsbehörden am Donnerstag scharf und kündigte an, sein Justizministerium um Ermittlungen zu bitten. Premierministerin Theresa May betonte, die höchste Terror-Warnstufe bleibe bestehen. Es werde davon ausgegangen, dass US-Geheimdienstquellen forensische Aufnahmen vom Tatort in der Manchester Arena der "New York Times" zugespielt hätten. US-Medien hatten auch als erste den Namen des Attentäters publiziert.

Aus Ärger über undichte Stellen wird die Polizei von Manchester nach einem BBC-Bericht keine.

Ermittler haben am Abend im Zusammenhang mit dem Anschlag von Manchester eine Frau festgenommen.

Bei dem Selbstmordanschlag am Montagabend auf Besucher eines Pop-Konzerts hatte Salman Abedi, ein Brite libyscher Abstammung, 22 Menschen mit in den Tod gerissen.

Die Polizei geht davon aus, dass Abedi kein Einzeltäter war, sondern dass ein ganzes Terrornetzwerk hinter der Bluttat steckt. Der 22-Jährige sei dem britischen Geheimdienst bekannt gewesen, aber nicht regelmäßig überprüft worden, hieß es.

Während des Interviews mit Reuters wurde Ramadan Abedi von einer Anti-Terroreinheit in Gewahrsam genommen. Auch Familienmitglieder hätten den Behörden von Abesis Radikalisierung berichtet. Acht Männer im Alter zwischen 18 und 38 Jahren befinden sich noch in Untersuchungshaft - darunter der ältere Bruder des Attentäters, Ismail Abedi (24).

Eine Festnahme erfolgte nach Polizeiangaben im Vorort Withington, die zweite in Manchester. Hopkins hatte schon am Mittwoch erklärt, "dass es sich um ein Netzwerk handelt, dem wir nachgehen".

In Libyen wurden nach Angaben örtlicher Spezialkräfte der Vater und der jüngere Bruder des Attentäters festgenommen. Er sei Mitte April ausgereist, danach aber mit seinem Bruder in Manchester in ständigem Kontakt gewesen. Auch Spezialisten zur Bombenentschärfung waren vor Ort, teilte die Polizei mit. Auch dabei war er nach ZDF-Informationen offenbar nur auf der Durchreise. Für Aufregung sorgte am Donnerstag kurzzeitig ein verdächtiges Paket, das in Manchester entdeckt worden war. Dort werden einige der 64 bei dem Anschlag verletzten Menschen behandelt. 20 von ihnen sind noch in einem kritischen Zustand.

13 Uhr: Queen Elizabeth II. besucht einige der beim Terroranschlag von Manchester verletzten Kinder im Krankenhaus. "Das ist furchtbar, sehr böse", sagte die 91-Jährige. Ähnlich äußerte sich auch eine Sprecherin des Bundeskriminalamts. Gemeinsam sandten sie am Donnerstag eine Videobotschaft, die am Rande des Evangelischen Kirchentages in Berlin aufgezeichnet wurde.

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