Schweden folgt Kanada ins WM-Finale nach

Die Russen haben noch eine Rechnung offen

1997 (damals noch "best of three"), 2003 und 2004 setzte sich immer Kanada bei den bisherigen Finalduellen durch. Um Platz 3: Russland - Finnland (16.15 Uhr) - Final: Kanada - Schweden (20.45 Uhr). Ein kurioses Unterzahltor von Verteidiger Victor Hedman (40.), bei dem der Puck Torhüter Calvin Pickard durch die Beine sprang, und der entscheidende Treffer von Nicklas Bäckström im Penaltyschießen besiegelten vor 17.363 Zuschauern jedoch die Niederlage.

Nach einem ebenso spannenden wie ausgeglichenen Finale, in dem es bis nach der Verlängerung 1:1 stand, konnte sich Schweden im Penaltyschießen durchsetzen und ist Eishockey-Weltmeister.

Der Titelverteidiger dreht in einem fantastischen Schlussdrittel die Partie, verwandelt ein 0:2 in ein 4:2 und zieht verdient ins Endspiel der Eishockey-WM ein. Die Schweden schickten mit Star-Torhüter Henrik Lundqvist (New York Rangers), Jungstar William Nylander (Toronto Maple Leafs) und Mittelstürmer Bäckström (Washington Capitals) absolute Weltklasse auf das Kölner Eis.

Ein spätes Comeback im Halbfinale der Eishockey-WM gegen Russland hat Titelverteidiger Kanada erneut den Endspiel-Einzug beschert.

"Das ist für uns beide ein wirklich emotionaler Moment".

Für Schweden war es der erste Titelgewinn seit 2013. "Er ist natürlich einer der besten Goalies der Welt. Das hat man heute wieder gesehen", sagte sein Trainer Rikard Grönborg. "Sein Kommen hat der gesamten Defensive noch einmal einen Schub gegeben. Es hört einfach jeder genau zu, wenn er etwas sagt".

Die Kanadier haben damit die Chance, erst als zweite Mannschaft seit dem Zerfall der Sowjetunion dreimal hintereinander WM-Gold zu holen. Im zweiten Abschnitt wurde Kanada besser, es entwickelte sich ein hochklassiges Duell. Ein möglicher Überschuss im separat abgerechneten deutschen WM-Teil müsste mit der Schweizer Marketingagentur Infront geteilt werden, die wie der DEB mit 50 Prozent am Organisationskomitee beteiligt ist. Diese Ehre blieb Henrik Lundqvist nach nur fünf Einsätzen für sein Land in insgesamt zehn WM-Spielen verwehrt. Lundqvist war schon bei den Finalniederlagen 2003 und 2004 dabei und durfte sich nun über sein erstes WM-Gold freuen.

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