Trump schließt Milliarden-Rüstungsdeal in Saudi-Arabien

Der geistliche Führer des Iran Ayatollah Ali Chamenei

Während Donald Trump in den USA im Zuge der Russland-Affäre immer weiter unter Druck gerät, wurde der US-Präsident in Saudi-Arabien freudig empfangen. Und das obwohl der Islam eigentlich eine "Religion der Toleranz und des friedlichen Zusammenlebens" sei. Die arabischen Staaten müssten sicherstellen, "dass Terroristen keinen sicheren Ort auf ihrem Staatsgebiet finden", sagte der US-Präsident. Den Kampf gegen den Terrorismus erklärt er zu einer "Schlacht zwischen Gut und Böse". Stattdessen lobte er die Gastfreundschaft des saudischen Königshauses und betonte, die überwiegende Mehrheit der Terroropfer seien selbst Muslime. Es sende "eine starke Botschaft an unseren gemeinsamen Feind", sagte Tillerson bei einer Pressekonferenz mit seinem saudischen Kollegen Adel al-Dschubair in Riad. Er sagte, seitdem er übernommen habe, mache sich in den USA "ein Gefühl des Optimismus breit". Bereits gestern hatte er mit Riad einen milliardenschweren Verkauf von Rüstungsgütern vereinbart. Nach Informationen der "New York Times" will Trump die arabischen Verbündeten in der Region auf eine härtere Linie im Verhältnis zum Iran und die Übernahme von mehr Verteidigungskosten einschwören. Dazu zählen Rüstungsabkommen zwischen beiden Ländern im Wert von fast 110 Milliarden US-Dollar - dies gilt als einer der grössten Rüstungsdeals in der Geschichte der USA.

Trump freut sich in einer ersten Reaktion über "Jobs, Jobs, Jobs" in den Vereinigten Staaten.

Bei Trumps erster Auslandsreise seit seinem Amtsantritt im Januar wurde unter anderem ein Deal über sechs Milliarden Dollar zur Montage von 150 Black Hawk-Hubschraubern des US-Rüstungsbetriebs Lockheed Martin in Saudi-Arabien bekannt gegeben. Die Golfstaaten hatten seinem Vorgänger Barack Obama Naivität im Umgang mit der Regionalmacht Iran vorgeworfen. Außerdem nahmen sie Obama seine Parteinahme für einige Protagonisten der "Arabellion" von 2011 übel. Beide Staaten unterstützen in Syrien und im Jemen unterschiedliche Bürgerkriegsparteien.

Das sunnitische Königreich Saudi-Arabien und der schiitische Iran sind Erzrivalen in der Region. Die Golfstaaten werfen dem Iran vor, er versuche die Schiiten in den arabischen Ländern zu missbrauchen, um diese Staaten zu destabilisieren. Im Tross des 70-jährigen US-Präsidenten reisten auch dessen Tochter Ivanka und sein Schwiegersohn und Berater Jared Kushner. Der von Trump entlassene FBI-Chef James Comey will sich demnächst öffentlich äußern, vielleicht schon Anfang Juni. Weitere Stationen der insgesamt neuntägigen Reise sind der Vatikan, der Brüsseler Nato-Gipfel sowie der Gipfel der sieben führenden Industriestaaten (G7) auf Sizilien.

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