USA und Polen trauern um Zbigniew Brzezinski

Diente unter Carter und Johnson US-Sicherheitsberater Zbigniew Brzezinski gestorben

Der polnischstämmige Politologe galt als wichtiger Experte für die Außenpolitik der USA.

Washington. Der damalige Nationale Sicherheitsberater von US-Präsident Jimmy Carter, Zbigniew Brzezinski, ist tot. Er gehörte zu den wenigen außenpolitischen Experten, die sich 2003 gegen die Irak-Invasion aussprachen.

Brzezinski (links) und der damalige US-Präsident Jimmy Carter 1977 im Weißen Haus. Zudem unterstützte er seinen US-Präsidenten dabei, die Kluft zwischen dem damaligen ägyptischen Präsidenten Anwar al-Sadat und dem damaligen israelischen Regierungschef Menachem Begin zu überbrücken. Das berichtete am Freitag die "New York Times" unter Berufung auf seine Tochter Mika.Der aus Polen stammende Brzezinski war zunächst Berater von US-Präsident Lyndon B. Dies führte zum Camp-David-Vertragswerk 1978, durch das erstmals Frieden zwischen den beiden Ländern in Aussicht gestellt wurde. Den Posten des Außenministers hatte Brzezinski abgelehnt, weil er dachte, im Weißen Haus an der Seite von Carter effektiver arbeiten zu können. In diese Zeit fiel die Geiselnahme in der US-Botschaft in Iran 1979.

Brzezinski wurde im Jahr 1928 in Polen geboren, das er später mit seinem Vater, dem polnischen Diplomaten Tadeusz, verließ und letzten Endes in die USA gelangte.

Als Sicherheitsberater von Carter musste Brzezinski Ende der 1970er und Anfang der 1980er Jahre das Fortlaufen des Kalten Krieges strategisch mitgestalten.

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