Vettel im Training klar vor Hamilton

Dürfen Bottas und Hamilton auch in Baku jubeln

Alles auf Rot in Monte Carlo: Sebastian Vettel hat die Konkurrenz im Training zum Großen Preis von Monaco geradezu deklassiert und lässt Ferrari vom ersten Sieg im Fürstentum seit 16 Jahren träumen. Der Ferrari-Pilot dreht seine schnellste Runde im Fürstentum in 1:12,720 Minuten und liegt damit 0,487 Sekunden vor Daniel Ricciardo (Red Bull), der Zweiter wird. WM-Spitzenreiter Vettel kann zudem seinen Vorsprung von derzeit sechs Zählern auf Hamilton deutlich ausbauen. Seine letzte schnelle Runde musste er praktisch aus dem Stand anfahren, um nicht auf den am Ende sechstplatzierten Carlos Sainz Jr.im Toro Rosso aufzulaufen. Noch nie in der 67-jährigen Formel-1-Geschichte des Rennens absolvierte ein Pilot den Stadtkurs in so kurzer Zeit. Hamiltons Stallrivale Valtteri Bottas belegte den dritten Platz. "Diesmal hat er das ganze Team hinter sich, nicht nur das halbe", übermittelte der als Weltmeister zurückgetretene Rosberg vor dem Rennen in seiner Wahlheimat per Video-Botschaft. Der Rundenrekord des Deutschen im Training untermauerte diese These - und dürfte von Hamilton als weitere Kampfansage aufgefasst werden. "Sebastian ist ein außergewöhnlicher Fahrer, das zeigt er Jahr für Jahr". Vettel gab die Komplimente zurück, wenn auch etwas halbherzig. „Wir hätten alle fünf bisherigen Rennen gewinnen können“, meint Vettel und will damit sicher auch ein Signal der Stärke ins andere Lager senden.

Auch Hamilton selbst war schon am Samstag die Lust auf das größte Rennen des Jahres vergangen. "Da kann der Rest nicht mithalten".

Hamilton habe es nicht geschafft, Grip aufzubauen, sagte Mercedes-Teamaufsichtsrat Niki Lauda bei RTL: "Für ihn eine Katastrophe, auch mit Blick auf die WM".

Dagegen fühlt sich Hamilton im neuen Silberpfeil immer noch, als müsse er „einen Bullen zähmen“.

Jenson Button, der in Monte Carlo bei McLaren-Honda Fernando Alonso wegen dessen Abstechers zum Indy 500 ersetzt, hielt sich im Vergleich zu Teamkollege Stoffel Vandoorne sehr gut.

Eine Favoritenrolle wollte sich der WM-Führende Vettel dennoch nicht aufschwatzen lassen. Allerdings bekräftigte Vettel auch: "Unser Paket ist stark, ich mache mir keine Sorgen".

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