Vettel setzt auf Ferrari-Sieg in Monaco

Vettel setzt auf Ferrari-Sieg in Monaco

Mit einer neuen Rekordrunde auf dem Straßenkurs von 1:12,720 Minuten war er am Donnerstagnachmittag im zweiten Freien Training klar der Schnellste.

Hamilton, der am Vormittag noch vor Vettel lag, musste sich in der zweiten Einheit wegen eines falsch abgestimmten Autos mit Rang acht begnügen und hat für die vorentscheidende Qualifikation am Samstag noch viel Arbeit zu erledigen. Das sei bei Ricciardo und Max Verstappen (6./+0,766), der beim Runterschalten über Probleme klagte, anders gewesen.

Hamilton hatte schon über eine Sekunde Rückstand. Lewis Hamilton (+1,153) belegt Position acht, Valtteri Bottas (+1,182) wird Zehnter. Beide beklagten sich über zu geringe Bodenhaftung. Der finnische Teamkollege Hamiltons wurde Dritter - weil er zwei Tausendstelsekunden (!) langsamer war als Vettel. Für Ferrari ist es die erste Pole-Position im Fürstentum seit neun Jahren.

Zuletzt allerdings feierte Mercedes im Fürstentum vier Siege in Serie. Noch aber sieht Hamilton die Zeit für Psychospiele nicht gekommen. "Ich bin niedergeschlagen, aber ich werde im Rennen alles versuchen", sagte der 32-Jährige. Fünf Rennen sind absolviert, zweimal gewann Ferrari, dreimal Mercedes, aber Vettel (104 Punkte) führt das WM-Klassement knapp vor Hamilton (98) an.

Seit zwei Monaten berauscht sich die Formel 1 nun an diesem Duell zwischen den Mehrfach-Weltmeistern, zwischen Ferrari und Mercedes.

In der letzten Trainings-Session in Monaco legte Vettel übrigens eine Bestzeit hin - gute Vorzeichen für den morgigen Grand Prix.

"Ich respektiere Lewis auf der Strecke", sagte Vettel in Monaco auf eine entsprechende Nachfrage: "Aber das muss ich doch nicht ständig wiederholen". Auf der Fahrerstrecke in Monaco geht es um einen großen Sieg. "Wenn man dem Auto nicht ganz vertraut, dauert es länger, bis man ans Limit geht - oder man kommt sogar gar nicht dorthin", erklärte Vettel. "Ich glaube, Ferrari hat immer noch einen leichten Vorteil", sagte Hamilton. Der Mercedes-Pilot deklassiert am Donnerstagvormittag die Konkurrenz und nimmt Sebastian Vettel im Ferrari 0,196 Sekunden ab. Völlig überraschend schafften es beide McLaren ins Quali-Finale - neben Vandoorne auch Jenson Button, der wegen dessen Abstechers zum "Indy 500" in die USA Fernando Alonso ersetzt.

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