Weitere Festnahme in Manchester nach Terroranschlag

Trauer um die Opfer von Manchester

Die britische Innenministerin Amber Rudd ging am Freitag davon aus, dass die höchste Terrorwarnstufe noch "ein paar Tage" lang gelten werde. Ein 16-Jähriger aus dem Vorort Withington und eine 34-Jährige aus dem Stadtteil Blackley seien inzwischen wieder auf freiem Fuss. Abedi sprengte sich am Montag in der Eingangshalle der Manchester Arena in die Luft und tötete 22 meist junge Menschen. Bei dem Täter handelt es sich um einen Briten libyscher Abstammung.

Die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) reklamierte die Tat für sich.

In Manchester kam es nach dem Anschlag bei einem Popkonzert zu einer weiteren Festnahme. Der Mann sei am Freitagmorgen im Stadtviertel Moss Side in der nordwestenglischen Stadt festgenommen worden, teilte die Polizei mit.

US-Außenminister Rex Tillerson gab unterdessen seinem Bedauern über die Veröffentlichung heikler Informationen zum Terroranschlag von Manchester in den USA Ausdruck. Sein Land übernehme die "volle Verantwortung" für das Leck, sagte Tillerson während eines Besuchs bei seinem Amtskollegen Boris Johnson in London.

Nach einer Aussprache mit ihren US-Kollegen nahmen die britischen Beamten den Informationsaustausch wieder auf. Das Vertrauen zwischen den Partnern hatte Schaden genommen, nachdem US-Behörden den amerikanischen Medien britische Ermittlungsergebnisse zugespielt hatten, die aus Fahndungsgründen noch geheim gehalten werden sollten. Dieser Bruder war den Angaben zufolge mit den Einzelheiten des Anschlags vertraut. Zuvor hatten die Beamten ebenfalls in Moss Side einen weiteren Verdächtigen festgenommen. Insgesamt wurden 22 Menschen getötet und mehr als 70 weitere verletzt.

Britische Sicherheitsbehörden haben nach Regierungsangaben in den vergangenen vier Jahren 18 geplante Terroranschläge vereitelt. Der Inlandsgeheimdienst MI5 führe um die 500 Ermittlungen gleichzeitig. Wallace reagierte auf öffentliche Kritik, dass viele mutmaßliche Gefährder den Behörden zwar bekannt seien, die Beamten aber nicht einschritten. Jederzeit gebe es bis zu 3000 Personen, die für den Geheimdienst von besonderem Interesse seien.

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