Köln Wolfsburgerinnen machen Double perfekt: 2:1 gegen Sand

VfL Wolfsburg Absage der Meisterfeier trifft Wolfsburger Trainer hart

Die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg haben zum vierten Mal nach 2013, 2015 und 2016 den DFB-Pokal gewonnen. Aber Popp leistete sich in der 77. Minute einen Aussetzer: Zunächst bekam sie wegen eines taktischen Fouls Gelb, zeigte anschließend Schiedsrichterin Appelmann den Vogel und sah glatt Rot. In der Nachspielzeit sah Wolfsburgs Sara Björk Gunnarsdottir die Gelb-Rote Karte (90.+5). Wir haben es geschafft.

"Wir haben eine sehr gute Saison gespielt, aber heute eines unserer schlechtesten Spiele gezeigt", sagte die Wolfsburgerin Nilla Fischer in der ARD. "Es ist bitter gelaufen". Sand stand hinten sicher und setzte vorne immer wieder Nadelstiche, Aschauer verzog (17.). Insgesamt bot Meister Wolfsburg eine spielerisch wenig berauschende Vorstellung und tat sich schwer mit dem gut organisierten und laufstarken Team von Trainer Richard Dura. Um 18.10 Uhr am Samstag waren sie nach dem Schlusspfiff des Pokalfinals in überschwänglichen Jubel ausgebrochen - ungeachtet jener VfL-Mitteilung vor dem Spiel, in diesen Tagen konzentriere sich "der gesamte VfL natürlich komplett auf die Relegation, weshalb die grün-weiße Party für die Frauenmannschaft erst zum Start der kommenden Saison stattfinden wird".

Die Enttäuschung beim SC Sand ist groß nach der abermaligen Niederlage. Vor allem die serbische Torjägerin Damnjanovic, die nächste Saison für Bayern München spielt, war ein Aktivposten. Oft fehlte es aber an der nötigen Präzision. Fast wäre Sand in Führung gegangen, aber ein Distanzschuss von Laura Feiersinger kurz vor dem Halbzeitpfiff strich über das Tor von DFB-Keeperin Almuth Schult. "So richtig viele Torchancen gab es nicht". "Ich hoffe, es bleibt spannend bis zum Schluss". Kellermann erwartet am Samstag wieder ein enges Match: "Die Vorzeichen sind ähnlich wie im Vorjahr". Bei Temperaturen um 30 Grad war kaum ein Klassenunterschied zu erkennen. Dem Favoriten half ein Standard zum 1:0: Bei Hansens Ecke flog Schlüter vorbei, Harder bedankte sich und köpfte ein (66.).

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