Opec-Entscheidung zur Ölförderung bringt die Märkte in Turbulenzen

Opec-Entscheidung zur Ölförderung bringt die Märkte in Turbulenzen

Die Anleger in Asien haben enttäuscht auf die Entscheidung der Opec zur Drosselung der Ölförderung reagiert. Die Opec und ihre Partner, darunter Russland, hätten der Übereinkunft zugestimmt, teilte der zuständige Minister von Ecuador am Donnerstag in Wien mit.Die Ölminister der 13 Staaten des Ölkartells kamen dort zu ihrer halbjährlichen Konferenz zusammen.

Die Opec-Entscheidung zur Drosselung der Ölförderung hat den Ölpreis und die Börsen weltweit in Turbulenzen versetzt. Vielen geht das aber nicht weit genug, sie hatten auf eine Verlängerung um ein Jahr oder eine noch stärkere Kürzung der Fördermenge gehofft. Die Preise gaben leicht nach: Nordseeöl der Sorte Brent sank in London um 1,64 Dollar auf 52,32 Dollar je Barrel. Eine Verlängerung von neun Monaten sei in den Preisen schon berücksichtigt. In New York war das Leichtöl WTI für 49,17 Dollar zu haben. An der Börse in Tokio schloss der Leitindex Nikkei am Freitag 0,64 Prozent im Minus, der breitere Topix-Index fiel um 0,57 Prozent. In Europa öffneten die Börsen weitgehend stabil. Das Land Äquatorialguinea, das sich bereits an dem vorherigen Abkommen beteiligt hatte, wurde offiziell in die Opec aufgenommen, damit hat die Organisation derzeit 14 Mitglieder.

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