Ramadan beginnt! Alles, was du zum muslimischen Fastenmonat wissen musst

Muslime in Palästina beim abendlichen Fastenbrechen im Ramadan

Es ist ein großes Fest des Glaubens und der Begegnung mit Verwandten und Freunden: Für die über 300 000 Muslime in Niedersachsen und Bremen beginnt an diesem Samstag der Fastenmonat Ramadan. Das Fasten ist neben dem Beten, dem Pilgern nach Mekka, der Almosengabe und dem Glaubensbekenntnis eine der fünf Säulen des Islam. In anderen Erdteilen kann der Ramadan deshalb mit einer Abweichung von maximal einem Tag früher oder später anfangen als in den heiligen Stätten von Mekka und Medina in Saudi-Arabien.

In diesen vier Wochen dürfen Muslime tagsüber nichts essen und nichts trinken. So sollen die Gläubigen allen menschlichen Gelüsten entsagen: Geschlechtsverkehr, Alkoholkonsum oder auch das Rauchen sind tabu. Abends organisieren Gemeinden gemeinsame Gebete und laden zum feierlichen Fastenbrechen - Iftar - ein, an dem zunehmend auch prominentere Vertreter aus Politik, Gesellschaft oder Kirchen teilnehmen.

Der Ramadan (auf arabisch bedeutet das heißer Monat) ist der muslimische Fastenmonat, der neunte Monat des islamischen Mondkalenders. Auf der Seite von Ditib heißt es: "Das Fasten belehrt den eiligen Menschen auch die Ruhe zu bewahren".

Laut dem Koran sind diejenigen Muslime zum Fasten verpflichtet, die in vollem Besitz ihrer Geisteskräfte, volljährig und körperlich dazu imstande sind. Ausnahmen beim Fasten gibt es für Kinder, Kranke, Schwangere und Reisende.

Der Ramadan dauert normalerweise 30 Tage. Für Muslime in Deutschland endet der Fastenmonat in diesem Jahr am 24. Juni. Das dreitägige Fest des Fastenbrechens steht ganz im Zeichen der Familie. Er ist für Muslime eine besondere Zeit - für manche sogar die wichtigste im muslimischen Kalenderjahr. Viele Kinder freuen sich besonders auf das Fest, denn genau wie zu Weihnachten gibt es Geschenke und Süßigkeiten.

Der Fastenmonat findet einmal im Jahr statt, richtet sich dabei aber nicht nach dem gregorianischen Kalender, sondern nach dem Mondkalender. Da das Mondjahr kürzer ist als das Sonnenjahr, verschiebt sich der Ramadan jedes Jahr um zehn oder elf Tage nach vorn.

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