Tennis-Masters in Rom

Momentan steht Jan Lennard Struff auf Platz 47 der Weltrangliste

Sensationssieg für Alexander Zverev: Der derzeit beste deutsche Tennisspieler hat den favorisierten ehemaligen Weltranglisten-Ersten Novak Djokovic beim Masters-Turnier in Rom mit 6:4, 6:3 bezwungen.

"Ich war sehr beeindruckt von der Gelassenheit, Ruhe und Konzentrationsfähigkeit in seinem vielleicht wichtigsten Match bislang", sagte Becker über das Finale gegen Djokovic (6:4, 6:3): "Es ist bekannt, dass er alles mitbringt, um in der Spitze mitzuspielen, dass er es so auf den Punkt liefert, hat mich und wohl auch Novak beeindruckt". Als erster Deutscher seit Tommy Haas steht der 20 Jahre alte Hamburger in den Top Ten der Tennis-Welt.

Zverev ist der jüngste Masters-1000-Sieger seit dem Jahr 2007, als der damals 19 Jahre alte Djokovic die Miami Open gewann. "Der nächste Schritt wäre also, dass er mal in die zweite Woche kommt", hatte Becker zu Beginn des Jahres gefordert.

Im Endspiel gegen Djokovic spielte Zverev eigenen Angaben zu Folge "eines meiner besten Matches überhaupt". Erstmals richtet sie in diesem Jahr deshalb eine Art Mini-WM für die Youngster auf der Tour aus. "Er gehört zu einer Gruppe von sechs oder sieben Spielern dahinter, die näher rückt und in Paris etwas reißen kann", sagte Becker. "Wir werden sehen, was die Zukunft bringt". "Wir haben aber keine längere Vereinbarung". Die Kooperation beschränkt sich vorerst auf das Turnier in Paris, wo Agassi ohnehin wegen einer Sponsorenverpflichtung zugegen ist. Mit Blick auf einen möglichen Grand-Slam-Erfolg noch in diesem Jahr fügte er hinzu: "Ich sage: Nichts ist unmöglich". Seit 16 Jahren ist er in Las Vegas mit der früheren deutschen Spitzenspielerin Steffi Graf verheiratet.

"Als ich in Rom angereist bin, hätte ich nie gedacht, am Ende den Titel zu gewinnen".

Der Tennis-Kaiser aus dem Foro-Italico wird nun auch als Mitfavorit für die French Open (28. Mai bis 11. Juni) gehandelt. "Eigentlich hätte ich das, was gegen Djokovic passiert ist, eher schon gegen Nadal erwartet", erklärte der 23-Jährige nach der 1:6, 0:6-Abfuhr gegen den "Djoker" im Rom-Halbfinale. Die weiteren Zahlen unterstreichen das: Acht Winner bei 17 unerzwungenen Fehlern, nur 15 Prozent gewonnene Punkte beim zweiten Aufschlag.

Derweil ist Andrea Petkovic ist auch beim Tennis-Turnier in Straßburg gleich in der ersten Runde ausgeschieden.

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