Tote am Everest könnten bereits seit 2016 dort liegen

Bei dem Absturz der Let L-410 in Nepal kamen der Pilot und Kopilot ums Leben. Die Flugbegleiterin schwebt nicht mehr in Lebensgefahr

Die jüngst am Mount Everest gefundenen Toten könnten möglicherweise bereits seit dem vergangenen Jahr dort gelegen sein.

Die Rettungskräfte hatten eigentlich die Leiche eines Mannes aus der Slowakei gesucht, der am Wochenende ums Leben gekommen war.

"Unsere Retter haben die Leichen von vier Bergsteigern gefunden", sagte Mingma Sherpa von der Agentur Seven Summits Trek in Kathmandu, die Expeditionen und Rettungsmissionen leitet". Die Toten wurden im sogenannten Lager 4 von Rettungskräften gefunden, die eigentlich nach einem anderen verunglückten Kletterer gesucht hatten. Unklar war auch noch, unter welchen Umständen die vier Männer starben.

Kathmandu. Unterhalb des Gipfels des Mount Everest sind auf 7950 Metern Höhe die Leichen von vier Bergsteigern entdeckt worden. Diese fraglichen Personen seien jedoch inzwischen im Basislager des Berges angekommen, meldete die Nachrichtenagentur dpa unter Berufung auf Nepals Tourismusministerium. Es liegt bereits in der Todeszone, wo auch die besten Bergsteiger praktisch nach jedem Schritt anhalten und atmen müssen. Erst am Wochenende waren vier Menschen am höchsten Gipfel der Welt ums Leben gekommen: ein Slowake, ein Australier, ein US-Bürger und ein Inder. Wie das Amt für Tourismus mitteilte, wurden Lizenzen an 372 Bergsteiger vergeben, die den Aufstieg auf den höchsten Berg der Welt erlauben.

Möglicherweise könnte es sich um Bergsteiger handeln, die im vergangenen Jahr als vermisst gemeldet, aber bisher nicht gefunden worden sind. Sie erlagen vermutlich der Höhenkrankheit.

Insgesamt starben in dieser Saison bereits zehn Bergsteiger am Mount Everest, unter ihnen der Schweizer Ueli Steck. "Ein Grund dafür ist, dass viele Kletterer noch Lizenzen aus dem Jahr 2015 haben". Hinzu kommen noch rund 400 einheimische Bergsteiger, Führer und Gepäckträger.

Mehr als 382 Bergsteiger erreichten den 8848 Meter hohen Gipfel von der Südseite her; rund 120 weitere schafften es von der tibetischen Seite. Die kurze Bergsteigersaison im Himalaja dauert nur von April bis Ende Mai, wenn günstiges Wetter herrscht. "Sie werden die ersten sein, die den Berg in dieser Saison komplett besteigen". Für Holzer war es der dritte Versuch, den Gipfel des Mount Everest zu erreichen.

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