Alexander Gersts neue Mission heißt "Horizons"

Der deutsche Astronaut Alexander Gerst hat sein Missions Motto gew

Mit Astronaut Alexander Gerst zu neuen Horizonten: Der deutsche Raumfahrer hat seine zweite Mission zur internationalen Raumstation ISS unter das Motto "Horizons" gestellt. Das hat er am 29. Mai 2017 unterbrochen, um den Namen und das Logo der Mission vorzustellen: "Horizons" soll Ende April 2018 starten. Während der zweiten Hälfte soll der 41-Jährige auch als erster Deutscher das Kommando auf der Raumstation übernehmen.

Gerst ist nicht nur der erste deutsche Astronaut, der nach dem belgischen ESA-Astronauten Frank de Winne 2009, das Kommando auf der ISS übernehmen soll. Damit wird er der zweite europäische Kommandant der ISS überhaupt sein. Sein Aufenthalt soll sechs Monate dauern - bis Ende Oktober 2018. Bis dahin trainiert der 41-Jährige im texanischen Houston (USA), in Moskau und in Köln. Die neuen Kontinente der Zukunft "sind der Mond und der Mars", sagte Gerst. "Horizons" gefiel allen Beteiligten am besten. "Horizonte sind dabei nicht nur geographisch gemeint, sondern durchaus auch wissenschaftlich". Die ISS taucht ebenfalls nur stilisiert auf - und erinnert so auch an einen Viermaster aus vergangen Zeiten, als die Menschheit in Segelschiffen zu neuen Horizonten aufbrach. "Wir segeln über die bisherigen Horizonte hinaus", so Gerst weiter.

Dort oben blickte er oft auf die Erde hinab.

Bei seiner ersten ISS-Mission hatte Gerst ein Stück Kölner Dom mit an Bord. Der Name ist eine Anspielung auf die Erde, den blauen Planeten im Schwarz des Universums. "Es gibt keinen Planeten B". "Das wollen wir auch bei dieser Mission". Dies werde in der Zukunft "einen wunderschönen Blick zurück" in die heutige Zeit eröffnen, sagte Ehrenfreund. Und er sei sich auch der besonderen Verantwortung bewusst, die diese Aufgabe mit sich bringe. Jede Muskelpartie müsse in der Schwerelosigkeit trainiert werden.

Die Vorstandsvorsitzende des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), Pascale Ehrenfreund, nannte die Raumfahrt "für einen Hochtechnologiestandort wie Deutschland wirklich unverzichtbar".

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