Asus: Loch im Router soll WLAN-Empfang verbessern

Asus: Loch im Router soll WLAN-Empfang verbessern

Auch wenn die Hersteller von Netzwerkhardware immer stärker auf die Ästhetik ihrer Geräte achten, sind wirklich schöne WLAN-Router nach wie vor die klare Ausnahme am Markt.

Im Inneren des Dualband-Routers mit WLAN-ac-Standard steckt die Platine mit allen Anschlüssen (vier LAN-Anschlüsse und ein USB 3.0) im Unterteil, die Antennen im oberen Bereich - dazwischen klafft das offenbar nur Designzwecken dienende Loch. Die Computex-Neuheit Blue Cave überrascht mit einem futuristischen Design, dass sich von der breiten Router-Masse abhebt.

Asus Blue Cave will nicht nur. Die Bandbreite soll es ermöglichen, große Dateien durch das WLAN zu schicken und 4K-Streams anzusehen, ohne dass der Prozess ins Stocken kommt.

Mit an Bord ist neben Amazons Assistenten Alexa auch das IFTTT-Protokoll zur Anbindung vernetzter Heimgeräte und zur Automatisierung von Aufgaben. Zweitere sind auf der Oberseite integriert. Aber das Loch ist weit mehr als schlichte Design-Spielerei: Asus verbaut in der Aussparungsabdeckung der "blauen Höhle" die WLAN-Antennen. Außerdem liefert Asus eine Smartphone-App für die Steuerung des Routers mit.

Für das Thema Sicherheit hat sich Asus beim Blue Cave mit Trend Micro zusammengetan und bietet mit Asus AiProtection eine neue Netzwerk-Sicherheits-Lösung an. Das "lebenslang kostenlose" System soll Cyberangriffe erkennen und automatisch blockieren, den Zugriff auf Webseiten mit Malware blockieren und auch die Übertragung sensibler Daten durch auf einem Gerät befindliche Schadsoftware unterbinden.

Im Handel soll Blue Cave künftig für 180 Dollar (derzeit rund 161 Euro) zu haben sein. Ab wann der Router dort erhältlich sein wird, ist unbekannt.

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