Dax im Minus Börse in Frankfurt

Ein Händler geht über das Parkett in der Börse in Frankfurt am Main und spiegelt sich dabei in einem Logo des Deutschen Aktienindexes

Er sieht den Dax daher kurzfristig sogar wieder Kurs auf die Marke von 12 700 Punkten nehmen.

Am Nachmittag stand der deutsche Leitindex insgesamt um 0,35 Prozent tiefer bei 12 577,73 Punkten. Der MDax der mittelgroßen Unternehmen trat mit minus 0,09 Prozent bei 25.185,20 Punkten ebenfalls nahezu auf der Stelle.

Zum Wochenstart zeigten sich aber zunächst auch die anderen deutschen Aktienindizes schwach. Börsianer begründeten dies mit einer allgemein verbesserten Stimmung für Medienwerte.

Zu den Favoriten im rekordhohen MDax gehörten die Deutsche Pfandbriefbank (PBB) mit fast 3 Prozent Aufschlag und die Aareal Bank mit rund 1 Prozent.

Die Papiere der deutschen Autobauer gerieten durch die neuen umstrittenen Aussagen von US-Präsident Donald Trump jedoch unter Druck. "Fürchterlich. Wir werden das stoppen". BMW-Titel verloren daraufhin rund 1 Prozent, für VW und Daimler ging es um 0,6 Prozent abwärts. Das nun vorgelegte Angebot für das Mobilfunkunternehmen ist Teil einer größeren Transaktion, mit der United-Internet-Chef Ralph Dommermuth eine starke vierte Kraft im deutschen Markt neben den Netzbetreibern Deutsche Telekom, Vodafone und Telefónica Deutschland schmieden will. Dann ging den Papieren aber die Luft aus: Zuletzt stand ein Minus von einem halben Prozent auf der Kurstafel. Sie erreichten zwischenzeitlich erstmals die Marke von 70 Euro. Die Jenoptik-Papiere fanden sich mit einer Kurseinbuße von mehr als 1 Prozent unter den TecDax-Letzten.

Beim EuroStoxx war die Tendenz leichter - wenn auch im Tagesverlauf ähnlich erholt wie beim Dax. Der Leitindex der Eurozone schloss 0,15 Prozent tiefer bei 3579,02 Punkten. Der CAC 40 hingegen schloss kaum verändert.

Am Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite von 0,17 Prozent am Vortag auf 0,15 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,09 Prozent auf 141,71 Punkte. Der Bund-Future gewann 0,25 Prozent auf 161,76 Punkte. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstag auf 1,1214 Dollar festgesetzt und der Dollar damit 0,8917 Euro gekostet.

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