Deutschland: Telekom-Chef: Weniger Warten auf Techniker

Telekom-Chef Tim Höttges

Der Telekomtechniker, auch bekannt unter seinem Straßennamen Godot, ist eine geradezu mythologische Figur oder auch ein moderner Mythos: Es soll ihn ja tatsächlich geben, zu sehen bekommt man ihn aber nur mit viel Glück - vor allem zur ausgemachten oder anvisierten Zeit.

Darüber hinaus plant die Deutsche Telekom deutlich mehr Einsätze an Samstagen, sodass die Kunden im optimalen Fall sowieso zu Hause anzutreffen sind. Denn deren Unpünktlichkeit ist berühmt-berüchtigt.

Telekom-Kunden sollen nicht mehr so lange auf einen Techniker warten müssen. Die Telekom wolle die Zeitfenster schrittweise auf wenige Stunden verkürzen.

Er würde gern versprechen, dass sich der konkrete Termin auf zwei bis drei Stunden eingrenzen lässt - vorausgesetzt allerdings, das lasse sich so realisieren. Das hält Höttges aber für nicht realisierbar.

In einem Interview mit der F.A.S. hat der Telekom-Chef Timotheus Höttges heute die Sonne in der Service-Wüste aufgehen lassen. Laut Höttges soll dieses Ziel jedoch nur "größtenteils" erreicht werden. Als Gründe nannte er Genehmigungsverfahren, Mitbewerberklagen und Diskussionen innerhalb der zuständigen EU-Stellen. Hardware- und Software-Hersteller müssten verpflichtet werden, Updates für Sicherheitslücken bereitzustellen, sagte er im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (FAS).

Related:

Comments

Latest news

Sonnborn: Kinder legen Brand mit Grillanzündern
Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Quelle Firmenname) verantwortlich. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit.

Kipping: Trump braucht dringend professionelle Hilfe
Außerdem müsse der Drohnen-Krieg, der auch von Rammstein aus gesteuert wird, sofort gestoppt werden. Der US-Präsident hatte auf Sizilien kein Bekenntnis zum Pariser Klimaschutzabkommen geleistet.

Weißer Hai springt in australisches Fischerboot
Sein kleines Fischerboot schwamm in den Gewässern von Evans Head, als plötzlich ein großer Schatten unter dem Holz auftauchte. Canberra - Ein Weißer Hai ist einem australischen Fischer am Wochenende offenbar in dessen Boot hineingesprungen.

IT-Panne bei British Airways: Noch immer Behinderungen
Laut Angaben der britischen Zeitung "Sunday Telegraph" machten die Hotels ein gutes Geschäft mit den gestrandeten Reisenden. Großbritanniens größte Fluggesellschaft hatte Samstag alle Flüge von den Londoner Flughäfen Heathrow und Gatwick abgesagt.

Merkel und Schulz für ein stärkeres Europa
Schulz kritisierte die Forderung des US-Präsidenten, Staaten wie Deutschland müssten ihre Verteidigungsausgaben kräftig steigern. Nun steht seine erste Reise außerhalb der Heimat an - die ihn unter anderem zum Papst führen soll.

Other news