Hans Leyendecker wird Präsident des Kirchentags 2019

Der Journalist Hans Leyendecker soll nächster Kirchentagspräsident werden

Berlin Hans Leyendecker wird Präsident des Dortmunder Kirchentags. Leyendecker wird damit auch Teil des dreiköpfigen Präsidiumsvorstandes. Auch die Berliner Kirchentagspräsidentin Christina Aus der Au betonte bei der Vorstellung Leyendeckers die Bedeutung der Presse, die die Menschen demokratiefähig mache. Aus der Au wird ihr Amt auf der Präsidialversammlung vom 12. bis 14. Oktober 2017 in Fulda an Hans Leyendecker übergeben. "In diesen Zeiten ist es gar nicht so schlecht, dass ein Journalist Präsident des Kirchentages wird", sagte Leyendecker. Seit Jahren schlage dessen Herz für den Kirchentag. "Nun freuen wir uns sehr, dass er mit seiner Kompetenz und Erfahrung als Präsident den Kirchentag in Dortmund prägen wird - und natürlich mit seiner Begeisterung für die Borussia". Und in Dortmund war Leyendecker in jungen Jahren Reporter bei der "Westfälischen Rundschau".

"Auch die leitende Theologin der gastgebenden Landeskirche für 2019, Präses Annette Kurschus, freut sich über die Wahl: "Das ist eine glückliche Entscheidung für den Kirchentag 2019". Zum Kirchentagspräsidenten war am Freitag der Journalist Hans Leyendecker gewählt worden. Einer, der sich in seiner Leidenschaft für die Wahrheit nicht beirren lässt. Als Lokalredakteur hat er die Stadt kennen und lieben gelernt. Nun versuche er den einen oder anderen Akzent zu setzen.

Der 1949 in Brühl geborene Hans Leyendecker gilt als einer der profiliertesten investigativen Journalisten Deutschlands und deckte seit 1982 zahlreiche politische Affären im In- und Ausland auf. "Eines der Ziele des Kirchentages ist klar: Welt und Kirche näher zu bringen", kündigte Leyendecker (67) an, der für seine Arbeit vor allem beim "Spiegel" und der "Süddeutschen Zeitung" vielfach ausgezeichnet wurde. Seit 2011 ist er Mitglied der Präsidialversammlung des Kirchentages.

Der evangelische Kirchentag findet seit fast 70 Jahren an wechselnden Orten statt.

Albert Henz, der Theologische Vizepräsident der Evangelischen Kirche von Westfalen, erklärte, Dortmund wolle nach dem Vorbild Berlins auch aktuelle gesellschaftliche Themen wie Rechtsradikalismus und Armutszuwanderung in den Kirchentag integrieren. Sitz des Kirchentages ist seit Jahrzehnten die Stadt Fulda.

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