IT-Panne bei British Airways: Auch am Sonntag noch Probleme

Die Flugzeuge von British Airways blieben am Samstag am Boden. Auch heute wirkt die Computerpanne noch nach

Ausfall des IT-Systems hat unzähligen Passagieren der Fluglinie British Airways den Start ins lange Wochenende verdorben.

Die Fluggesellschaft erklärte, es werde einige Folgestörungen geben, da Maschinen und Besatzung nicht an den planmäßigen Flughäfen seien. British Airways riet den Passagieren, nicht zum Airport zu kommen, solange ihr Flug nicht bestätigt sei. Am Londoner Flughafen Heathrow wird weiter mit Verspätungen und Ausfällen gerechnet. Tausende Kunden der Airline erlebten weltweit Verspätungen oder Flugausfälle. Airline-Chef Alex Cruz entschuldigte sich in einer Videobotschaft am Sonntag bei den Passagieren.

Es gebe keine Hinweise darauf, dass die Störung durch einen Hackerangriff verursacht worden sei, erklärte die Gesellschaft. Kunden hätten eine "schreckliche Zeit" erlebt, sagte er. Einige Kurzstrecken würden dagegen gestrichen. Weltweit kam es am Samstag zu Flugausfällen und Verspätungen, auch am Sonntag lief der Betrieb nur holprig - ausgerechnet an den Tagen, an denen viele Menschen in Großbritannien in den Urlaub aufbrechen wollten: An diesem Montag ist dort Feiertag. Weitere betroffene Flughäfen in Europa sind unter anderem Belfast, Rom, Malaga und Paris.

Bereits im September 2016 hatte es Probleme mit der IT bei British Airways gegeben. Auf dem Flughafen Gatwick gab es ebenfalls noch Verspätungen von BA-Flügen, aber keine Flugstornierungen mehr.

Fluggäste von British Airways stehen ratlos am Flughafen Heathrow, nachdem ihre Flüge storniert wurden. Die Fluggesellschaft Alitalia musste wegen eines Streiks rund 200 Flüge streichen. Passagiere, deren Flug am Samstag oder Sonntag gecancelt wurde, sollten erst anreisen, wenn sie über eine Umbuchung informiert worden seien. Ein Sprecher ging aber davon aus, dass die meisten auf andere Flüge umgebucht wurden - London wird von Frankfurt aus von vielen Airlines angeflogen.

Alitalia stellt die Bezahlung von 1358 Mitarbeitern auf Lohnausgleichskasse um. Die Finanzgruppe Rothschild wird den Verkauf der finanziell ins Trudeln geratenen Fluggesellschaft als Berater begleiten. Betroffen sind zudem 340 Mitglieder des Flugpersonals. Kurzfristiges Ziel ist die Kostensenkung, die Stabilisierung und dann die Steigerung des Umsatzes. Die Interessenbekundungen müssen bis zum 5. Juni eintreffen.

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