Keine Wildcard für Scharapowa: WTA-Chef kritisiert French-Open-Veranstalter

Keine Wildcard für Scharapowa: WTA-Chef kritisiert French-Open-Veranstalter

Scharapowa, die wegen Dopings 15 Monate gesperrt war, habe ihre Strafe verbüßt. Es gebe keinen Grund, eine Spielerin "über diese Sanktionen hinweg zusätzlich zu bestrafen", teilte der Chef der Frauen-Tour in einem Statement am Mittwoch mit. Auch die derzeit wegen ihrer Schwangerschaft pausierend Serena Williams und Roger Federer werden in Paris fehlen. Er sei aber nicht damit einverstanden, auf welcher Grundlage der französische Verband seine Entscheidung im Fall Scharapowa getroffen habe. "Das Anti-Doping-Programm im Tennis ist eine gemeinsame Anstrengung der Grand Slams, der WTA, des Weltverbandes ITF und der Spielervereinigung ATP".

Die Veranstalter verkündeten am Dienstagabend, dass sie sich gegen eine Wildcard für Scharapowa entschieden hätten.

Bernard Giudicelli, der Präsident des französischen Verbandes, erklärte: "Es kann eine Wildcard für die Rückkehr nach Verletzungen geben".

Am Abend dann der zweite Schock: Scharapowa muss ihre Zweitrunden-Partie in Rom gegen die Kroatin Mirjana Lucic-Baroni (WTA 22) beim Stand von 4:6, 6:3, 2:1 verletzt aufgeben. Diese hat sie unter Beachtung der Regeln gewonnen. Die zweimalige Paris-Siegerin kann damit nicht an dem am 28. Mai beginnenden Spektakel im Stade Roland Garros teilnehmen.

Scharapowa war 2015 wegen Meldonium-Missbrauchs für 15 Monate gesperrt worden. Weil sie wegen der langen Pause bis dahin nicht in der Weltrangliste geführt wurde, hat sie nicht genügend Punkte, um in Paris an den Start zu gehen.

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