Manchester-Attentat Abedi-Bruder wollte deutschen Diplomaten töten

Manchester-Attentat Abedi-Bruder wollte deutschen Diplomaten töten

Innenministerin Amber Rudd hatte in einem BBC-Interview erneut eingeräumt, dass Salman Abedi bereits dem Geheimdienst aufgefallen war. Die Polizeioperation laufe weiter auf "Hochtouren". In Libyen wurden ein anderer Bruder und der Vater festgesetzt. Man wisse, dass der 22-jährige Selbstmordattentäter Salman Abedi sich kurz vor der Tat in einer Wohnung im Stadtzentrum von Manchester aufgehalten und dort wahrscheinlich die Bombe zusammengebaut habe, erklärte die Polizei.

Der für Anfang dieses Jahres vorgesehene Angriff auf einen Konvoi mit dem deutschen UN-Sondergesandten für Libyen, Martin Kobler, in der libyschen Hauptstadt Tripolis konnte rechtzeitig verhindert werden, wie der "Telegraph" schreibt. Libysche Sicherheitsdienste hätten diese Gruppe über Monate hinweg überwacht.

Im Zusammenhang mit den Ermittlungen in Manchester veröffentlichte die Polizei Fotos von Salman Abedi kurz vor seinem Anschlag.

Ein junger Mann mit Baseballkappe, Jeans, Turnschuhen und schwarzer Daunenweste.

Nach eigenen Angaben untersucht die Polizei noch immer 14 Örtlichkeiten und hat 13 Personen wegen Terror-Verdachts im Zusammenhang mit dem Anschlag vom Montag festgenommen. "Sie sind sehr wichtig, diese Festnahmen", sagte Rowley. Mit seiner Bombe hatte Abedi am Montag 22 Menschen mit in den Tod gerissen. Er war demnach auf den Flughäfen von Istanbul und Düsseldorf zwischengelandet. Woher er ursprünglich kam, teilten die Ermittler nicht mit. Ein Verwandter des Attentäters hatte der Nachrichtenagentur AFP allerdings gesagt, der 22-Jährige sei aus Libyen nach Manchester gereist. Dabei habe sie bereits "gute Fortschritte" gemacht. Die Polizei vermutet, dass ein Netzwerk hinter dem Anschlag steckt.

Sechs Tage nach dem Attentat setzten Zehntausende Sportler und Zuschauer in Manchester ein beeindruckendes Zeichen gegen den Terror: Sie versammelten sie sich zu einem Halbmarathon. Das teilte die Polizei in Manchester mit. Nach einer Schweigeminute vor dem Start sangen viele der 40.000 Läufer zusammen den Oasis-Klassiker "Don't Look Back In Anger" (Schau nicht im Zorn zurück). Einige waren als Feuerwehrmann oder Superheld verkleidet, um den Rettungskräften für ihren Einsatz nach dem Anschlag zu danken.

Related:

Comments

Latest news

Schiedsrichter Stegemann bereut Elfmeterpfiff im Relegationsspiel
Vor dem Elfmeterpfiff hatte der Unparteiische zudem ein klares Handspiel von Gomez selbst im Eintracht-Strafraum übersehen. Die Braunschweiger bangen vor der Partie im eigenen Stadion um Domi Kumbela. "Ich bin überzeugt, dass wir es schaffen".

Der Sport-Tag: Angst vor Vettel: Hamilton trinkt im Auto nicht mehr
Der Vierfach-Weltmeister fuhr aber weiter. "Wenn ich woanders gewesen wäre auf der Strecke, hätte ich vielleicht angehalten". Team-Aufsichtsratsboss Niki Lauda sagte bei " Sky " treffend: "Hätten wir den Lewis nicht, hätten wir nicht gewonnen".

Foto des Attentäters von Manchester soll Fahndern helfen
Bei einer Explosion auf einem Konzert der US-Sängerin Ariana Grande sind in Manchester mindestens 23 Menschen ums Leben gekommen. Innenministerin Amber Rudd hatte zuvor eingeräumt, dass Abedi den britischen Sicherheitsbehörden bekannt gewesen sei.

Huawei stellt nova 2 und nova 2 Plus vor
Das relativiert in meinen Augen die Preise deutlich, wie das außerhalb von China aussehen wird, wissen wir aber noch nicht. Huawei setzt auch weiterhin auf die bewährte Strategie, seinen Smartphones ein Plus-Modell zur Seite zu stellen.

Zverev erreicht sein erstes Masters-Finale
An den beiden letzten Turnieren wurde er von seinem jüngeren Bruder Marko und dem spanischen Mentaltrainer Pepe Imaz begleitet. Die Trennung vom restlichen Trainerteam um seinen langjährigen Coach Marian Vajda machte nun Platz für Agassi.

Other news